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Zahlen, Daten & Fakten – MSV Duisburg

Die 2. Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein! Nach der zurückliegenden Länderspielpause starten unsere Kiezkicker am Freitagabend (29.3., 18:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den MSV Duisburg ins letzte Viertel der Saison. Wie gewohnt haben wir unseren nächsten Gegner unter die Lupe genommen.

Verlängerte Pause

Zum vierten und letzten Mal wurde die Saison 2018/19 am vergangenen Wochenende von einer Länderspielpause unterbrochen, die Pause des MSV Duisburg fiel eine Woche länger aus. Denn: Das für Sonntag (16.3.) angesetzte Heimspiel gegen den 1. FC Köln wurde abgesagt. Der Grund: Der Rasen in der Schauinsland-Reisen-Arena war unbespielbar. Drittligist KFC Uerdingen, der seine Heimspiele im Stadion des MSV austrägt, hatte zwei Tage zuvor gegen Fortuna Köln gespielt, dabei wurde der Rasen laut MSV-Homepage „umgepflügt“. Die zuvor drei Mal in Folge unbesiegten Zebras hätten gerne gespielt, die Partie wird nun am Mittwoch (10.4., 18:30 Uhr) nachgeholt. Gespielt hat der MSV in der Vorwoche dann gegen den FC Utrecht, das Testspiel endete aus Zebra-Sicht mit einer deutlichen 0:6-Niederlage.

Persönliche Bilanz

Seit nicht ganz einem halben Jahr ist Torsten Lieberknecht Cheftrainer bei den Zebras. Seine Bilanz in 17 Ligaspielen: 5 Siege, 4 Remis und 8 Niederlagen, hinzu kommen je ein Sieg und eine Niederlage im DFB-Pokal. Lieberknechts Bilanz gegen unseren FCSP liest sich aus Sicht des MSV-Trainers ausbaufähig. Neben je 3 Siegen und Unentschieden stehen 7 Niederlagen zu Buche. Der Punkteschnitt des langjährigen Braunschweiger Cheftrainers gegen unsere Boys in Brown liegt somit bei gerade einmal 0,92. Nur gegen einen aktuellen Zweitligisten kann der 45-Jährige einen noch schlechteren Punkteschnitt vorweisen, gegen Holstein Kiel (1 Sieg, 2 Remis, 3 Niederlagen) liegt dieser bei 0,83 Prozent.

Nervenstarker Schütze

Die Lieberknecht-Elf hat ihre letzte vier Tore allesamt nach ruhenden Bällen erzielt. Drei Treffer resultierten aus Freistößen, einer zudem per Elfmeter. Hier hat der MSV mit Kevin Wolze einen sehr nervenstarken Schützen in seinen Reihen. Beim zurückliegenden 1:1 in Regensburg verwandelte der Linksverteidiger bereits seinen siebten Strafstoß in Folge. Für den MSV-Kapitän war es auch schon Saisontor Nummer fünf, im Vorjahr hatte Wolze sogar neun Treffer erzielt, darunter waren gleich fünf Tore per Elfmeter. In seiner Karriere trat der 29-Jährige für den MSV Duisburg (seit Sommer 2017) und den VfL Wolfsburg II (2008 bis 2011) insgesamt 19 Mal zu einem Strafstoß an, lediglich im März 2011 leistete er sich beim 1:0-Auswärtssieg der Wölfe-Reserve bei der zweiten Mannschaft der „Rothosen“ seinen bislang einzigen Fehlschuss vom Punkt.

Plötzliche Kopfballstärke

Als einziges Team hatten die Duisburger bis zum Jahreswechsel ein Kopfproblem – im wahrsten Sinne des Wortes. Während die Kölner Torfabrik an den ersten 18 Spieltagen gleich 14 Kopfballtore erzielen konnte, gelang nicht einem MSV-Akteur ein Treffer mit Köpfchen. Im Kalenderjahr 2019 hat sich diese Statistik grundlegend geändert, denn: Die Duisburger haben seit dem Jahreswechsel bereits fünf Treffer per Kopf erzielt und damit so viele wie keine andere Mannschaft.

Harte Gangart

Unsere Kiezkicker müssen sich gegen den MSV auf eine sehr körperbetont geführte Partie einstellen, denn die Zebras können zulangen. Mit 67 Gelben Karten, einer Gelb-Roten Karte und zwei Roten Karten belegen sie den vorletzten Platz in der Fairplay-Wertung, nur der FC Ingolstadt (59/5/2) rangiert in der Fairplay-Wertung hinter dem MSV. Lukas Fröde führt die interne Kartenwertung des MSV mit acht Gelben Karten und einer Roten Karte an. Unter „Gelbsucht“ leiden auch Ex-Kiezkicker John Verhoek, Fabian Schnellhardt (je 8 Verwarnungen), Stanislav Iljutcenko, Kevin Wolze (je 7) und Andreas Wiegel (6).

Lukas Fröde, hier im Duell mit Richard Neudecker, sammelte auf Seiten des MSV die meisten Karten. Im fair geführten Hinspiel war Fröde der einzige Duisburger, der sich eine Gelbe Karte eingehandelt hatte.

Lukas Fröde, hier im Duell mit Richard Neudecker, sammelte auf Seiten des MSV die meisten Karten. Im fair geführten Hinspiel war Fröde der einzige Duisburger, der sich eine Gelbe Karte eingehandelt hatte.

(hb)

Fotos: Witters / Eibner

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