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„Es passt immer gut“ – Die Zimmerbelegung im Trainingslager

Noch bis Montag (20.1.) bereiten sich die Kiezkicker im Trainingslager auf die Rückrunde vor. Während der Tage in Spanien wohnen die Spieler im Hotel in Doppelzimmern. Doch wer teilt sich eigentlich mit wem ein Zimmer, was sagen die Jungs über ihre Zimmernachbarn und wer bestimmt vorher die Aufteilung?

„Ursprünglich hatte ich als Dorfältester das Recht, mir das Einzelzimmer zu ergattern. Nun kam es anders“, erzählt Jan-Philipp Kalla. Bei einer ungeraden Spieleranzahl hätte Schnecke seine Ruhe in einem Einzelzimmer gehabt. Dadurch, dass Nachwuchsspieler Moritz Frahm kurzfristig zum Kader stieß, kam allerdings noch einmal Bewegung in die Zimmerliste. „Dafür habe ich jetzt meinen persönlichen Zivi mit an Bord. Svend Brodersen - der Schredder - ist mein Zimmerpartner. Ich habe das schlimmste befürchtet, es ist aber ganz okay mit ihm“, berichtet Schnecke mit einem Augenzwinkern und fügt hinzu: „Er ist ein ruhiger Zeitgenosse, was man gar nicht so glaubt. Um Punkt 22 Uhr fallen dem jungen Hüpfer die Augen zu.“ Der dienstälteste St. Paulianer muss sich also trotz Doppelzimmer keine Sorgen um die Nachtruhe machen. Zumal aus dem Zimmer nebenan laut Schnecke auch kein Lärm zu erwarten ist: „Osteopath Florian Lechner ist in unserem Nachbarzimmer, von dem hört man auch den ganzen Tag nichts. Es ist also ruhig auf unserem Flur.“

Weniger ruhig waren die ersten Nächte im Zimmer von Johannes Flum und Philipp Ziereis: „Flumi war zuletzt ein bisschen erkältet, da musste ich nachts dann schon Ohrstöpsel benutzen. Jetzt hat er’s aber zum Glück überstanden“, scherzt Zier, der mit seinem Zimmerpartner dennoch zufrieden ist: „Mit Flumi hat man natürlich sehr viel Erfahrung auf dem Zimmer. Im Großen und Ganzen ist’s ziemlich lustig mit ihm.“

Zufriedene Zimmerpartner: Philipp Ziereis und Johannes Flum.

Zufriedene Zimmerpartner: Philipp Ziereis und Johannes Flum.

Nicht ganz so viel Erfahrung findet man einen Flur weiter. Während die Herren Flum und Ziereis schon die ein oder andere Reise miterlebt haben, ist es für Marvin Senger und Mert Kuyucu das erste Trainingslager bei den Profis. Da liegt es nahe, dass sich das Duo einen Raum teilt. „Wir waren schon bei den ersten Spielen, in denen wir zusammen im Profikader standen, auf einem Zimmer. Das passt ganz gut“, erzählt Marvin.

Ein vollständiges Trainingslager als Kiezkicker haben auch Rico Benatelli und Boris Tashchy noch nicht vorzuweisen. Im Sommer waren die damaligen Neuzugänge bereits in einem Zimmer, mussten jedoch beide vorzeitig verletzungsbedingt abreisen. „Ich hoffe, dieses Mal ziehen wir die Nummer gemeinsam durch“, ist Rico positiv gestimmt und ergänzt: „Wir verstehen uns gut, es macht Spaß.“

Wie läuft die Verteilung?

Wie wird die Aufteilung der Hotelzimmer eigentlich organisiert? „Es ist nicht so, dass so etwas von der sportlichen Leitung bestimmt wird. Die Jungs suchen sich das immer selbst aus“, erzählt Teammanager Jonas Wömmel. „Wir haben zum Glück eine einfache Mannschaft, so dass es da immer gut passt und es keine Streitigkeiten gibt.“ Natürlich gibt es bei so vielen gemeinsamen Übernachtungen schon eingespielte Duos unter den Boys in Brown: „Als ich das erste Mal eine Zimmereinteilung machen musste kamen schon Spieler auf mich zu und haben mir gesagt, mit wem sie normalerweise auf einem Zimmer sind“, so Wömmel. Und wenn mal einer verletzt fehlt? „Je nachdem, wer zum Beispiel an Spieltagen im Kader steht, ist es immer mal wieder auch ein bunter Mix.“

Zwei, die sich schon seit Jahren in den Hotels einen Raum teilen, sind inzwischen richtig gute Freunde geworden: Waldemar Sobota und Ryo Miyaichi. „Wir verstehen uns quasi blind und wissen immer, wann der eine mal Ruhe braucht. Wir kennen uns schon so lange und so gut“, schwärmt Waldi und Ryo fügt hinzu: „Es ist fantastisch. Waldi ist einer der besten Typen auf der Welt! Ich freue mich immer, mit ihm in einem Zimmer zu sein.“

Ähnlich gut verstehen sich auch Leo Østigård und Viktor Gyökeres. Die beiden Leihgaben von Brighton & Hove Albion haben schon während der gemeinsamen Zeit in Brighton gelegentlich im selben Hotelzimmer geschlafen. „Wir sind nun schon seit einer ganzen Weile befreundet. Ich schlafe immer gut neben ihm“, zeigt sich Leo zufrieden. Und auch Viktor kann sich nicht beschweren: „Leo macht keinen Krach. Man kann also gut mit ihm auf einem Zimmer sein.“

Teilen sich ein Zimmer: Leo Østigård und Viktor Gyökeres.

Teilen sich ein Zimmer: Leo Østigård und Viktor Gyökeres.

Ein paar Zimmer weiter teilt sich eine Kombination zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum den Rückzugsort. Obwohl sie sich noch nicht so lange kennen, sind Matt Penney und Sebastian Ohlsson glücklich mit der zwischenzeitlichen Wohngemeinschaft. „Sebastian ist super. Es macht Spaß mit ihm zusammen zu sein. Wir schauen zudem die gleichen Sendungen im Fernsehen – das passt also“, sagt Matt, der im Trainingslager nach seiner Verletzung wieder zur Mannschaft zurückkehren konnte. Sebastian findet einen weiteren positiven Aspekt am Zusammenwohnen mit dem Engländer: „Wir schlafen beide gerne lange. Auch deshalb teile mir gern ein Zimmer mit Matt.“

Unterm Strich kann man also sagen, dass die Kiezkicker mit der Zimmerbelegung im diesjährigen Trainingslager sehr zufrieden sind. Oder Dima? Wie ist Marvin Knoll so als Zimmergenosse? „Knolli, bester Zimmerpartner!“, ruft der Grieche überzeugt. Na also!

Die Zimmerbelegung in der Übersicht.

Die Zimmerbelegung in der Übersicht.

(jh)


Fotos: Witters

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