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"Ein besonderer Moment, den man so schnell nicht vergisst"

Einen Tag nach dem 2:0-Derbysieg gegen die "Rothosen" analyiserte Jos Luhukay am Dienstagmittag (17.9.) in einer Presserunde mit den Hamburger Journalisten die Begegnung. Unser Cheftrainer sprach dabei über...

...den Derbysieg: "Das Ergebnis hätten wir vorher unterschrieben. Es war ein reizvolles und intensives Spiel mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Am Ende hätte es auch 7:3 ausgehen können, wenn man alle Chancen aufzählt. Das war insgesamt eine tolle Teamleistung meiner Mannschaft. In dieser Intensität und vom positiven Auftreten her war der Sieg verdient."

…die Nacht nach dem Spiel: "Die Nacht war kurz, ich bin kurz vor 3 Uhr eingeschlafen. Ich habe mir das Spiel zu Hause nochmal angeschaut. So ein Spiel erlebt man nicht jeden Tag. Ein Stadtderby mit so vielen Emotionen ist auch aus Trainersicht ein besonderer Moment in einer Karriere, den man so schnell nicht vergisst."

…seine Mannschaft: "Wir haben eine Mannschaft, die sich im Neuaufbau befindet. Da waren viele junge Spieler auf dem Platz. Die Mischung zwischen erfahrenen und jungen Spielern passt immer mehr. Es ist eine Freude zu sehen, dass da auf dem Platz etwas zusammenwächst. Dass wir das mit dem Derbysieg krönen konnten, ist wichtig für das Selbstvertrauen."

…den Schlüssel zum Sieg: "Wir haben uns sehr intensiv und akribisch auf dieses Spiel vorbereitet. Wir wussten, dass wir eine stabile Defensive brauchen. Durch die vielen Positionswechsel - mal war Marvin, mal Finn Ole und mal war Mats auf der Sechs – haben uns unberechenbar gemacht. Wir wollten Fein oder auch Kittel in Zweifel bringen, um welchen Spieler sie sich kümmern müssen."

…seine Innenverteidigung: "Leo und James haben drei Tage zusammen trainiert und haben trotzdem eine solche Leistung abgerufen. Sie haben uns viel Ruhe gegeben und sich auch im Ballbesitz und Passspiel sehr gut verhalten. Die Jungs haben alles in die Waagschale gelegt."

…veränderte Zielsetzungen: "Die Ziele verändern sich nach gestern nicht. Wir sind sehr nüchtern und realistisch in unserer Wahrnehmung und das bleiben wir auch. Deswegen brauchen wir auch keine anderen Zielsetzungen."

…die Bedeutung des Sieges: "Siege sind immer gut für das Selbstvertrauen. Aber die Mannschaft ist jung und es gibt keine Garantie für die nächsten Wochen und Monate. Wir werden nicht immer dieses Leistungsniveau abrufen können. Die Spieler machen ihre Erfahrung und das wird auf Dauer wichtig sein, um Stabilität zu erreichen. Die jungen Spieler haben die Zeit und Geduld, als Profi richtig anzukommen."

…die große Trainingsgruppe: "20 Spieler haben trainiert, die restlichen elf sind ausgelaufen. Ich muss mich auf den nächsten Gegner, seine Formation und Vorgehensweise fixieren. Die Spieler, die in Osnabrück nicht dabei sein werden, sind keinesfalls aussortiert. Wir wollen ihnen eine intensive Einheit bieten. Wir benötigen sie in den nächsten Wochen."

…Henk Veerman, Philipp Ziereis und Luca Zander: "Luca war heute zum ersten Mal zurück im Mannschaftstraining. Henk und Ziere haben heute eine Untersuchung und wenn die gut läuft, können sie wieder voll einsteigen. Darauf freuen wir uns. Sie waren acht und neun Monate nicht dabei, deswegen ist es schwer zu sagen, wann sie einsatzfähig sind."

…den Derbyfluch: "Wir können das selber beeinflussen. Osnabrück hat die letzten beiden Heimspiele beeindruckend gespielt. Sie sind kein leichter Gegner als Aufsteiger mit ihrer Euphorie. Das wird alles von uns abverlangen."

 

(ms)

Foto: Witters

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