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"Es wird wichtig sein, dass wir unsere Energie für uns und unser Spiel behalten"

Englische Woche für unsere Kiezkicker! Nach dem 4:0-Heimsieg gegen Hansa Rostock gastieren unsere Boys in Brown am Mittwochabend (27.10., 18:30 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokal bei Dynamo Dresden. Vor dem Pokalspiel beim Ligakonkurrenten sprach Cheftrainer Timo Schultz mit Medienvertreter*innen u.a. über...

...die personelle Situation und mögliche Wechsel in der Startelf: "Aus dem Spiel gegen Rostock sind alle gut rausgekommen. Es gab einen Schlag hier und ein kleines Wehwehchen dort, alle Spieler sind aber wieder einsatzfähig. Ich gehe davon aus, dass alle Bock haben zu spielen und von der Kraft her zu 100 Prozent zur Verfügung stehen. Man überlegt sich genau, wie viele Wechsel man vornimmt. Ich werde mir die Jungs im Training heute genauer anschauen und dann machen wir uns im Trainerteam Gedanken, in welcher personellen Konstellation wir das Spiel angehen. Dennis Smarsch wird im Tor stehen, das haben wir vor der Saison ganz klar kommuniziert. Nicht nur beim Pokalspiel in Magdeburg, sondern auch in den Testspielen und bei der U23 hat er es sehr gut gemacht."

...die Belastungssteuerung in der Englischen Woche: "Als Spieler habe ich gerne Englische Wochen gespielt. Man muss das Gesamtvolumen von einigen Spielern sehen, die teilweise ja auch bei ihrer Nationalmannschaft waren. Das muss man alles im Blick haben und gucken, wer wie frisch ist, und das entsprechend steuern. Gestern haben sich die Jungs sehr gut präsentiert, nach einem erfolgreichen Spiel ist das auch normal."

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...Unterschiede in der Herangehensweise im Vergleich zu einem Ligaspiel: "Das unterscheidet sich vielleicht in kleinen Nuancen, wenn man schon weiß, dass am Ende nur eine Mannschaft gewinnen und weiterkommen wird. Man wird bei dem einen oder anderen Wechsel vorsichtiger sein, weil man immer auch eine Verlängerung und ein mögliches Elfmeterschießen einkalkulieren muss. Wir werden im Training keine Elfmeter trainieren, so eine Situation lässt sich nicht simulieren. Wenn man 120 Minuten in den Knochen hat und es so ein Hexenkessel ist, dann ist es schon eine spezielle Situation."

...den Reiz des DFB-Pokals: "Es ist ein ganz besonderer Wettbewerb, den man nicht nebenher macht. Für uns als Mannschaft ist es eine riesen Chance, sportliche Erfolge zu feiern und tolle Spiele wie jetzt in Dresden und vielleicht dann in der dritten Runde auch mal wieder am Millerntor zu haben. Es ist für uns fast schon eine historische Chance, in die dritte Runde einzuziehen. Das haben wir seit 15 Jahren nicht mehr geschafft. Volle Konzentration auf das Spiel und maximaler Einsatz, keiner der Jungs wird geschont. Es wird auch nicht taktiert, sondern von Anfang an mit offenem Visier gespielt. Wir wollen in die dritte Runde."

Im Oktober 2005 besiegten die Kiezkicker um Timo Schultz den VfL Bochum mit 4:0.

Im Oktober 2005 besiegten die Kiezkicker um Timo Schultz (re.) in der zweiten Runde den VfL Bochum mit 4:0 und zogen letztmals ins Pokal-Achtelfinale ein.

...den Pokalfluch: "Wir haben im letzten halben Jahr so manche Serie reißen lassen und so manchen Fluch besiegt. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir das auch am Mittwochabend in Dresden wieder schaffen. Mit solchen Serien und irgendwelchen Statistiken beschäftigen wir uns aber nicht. Unser Fokus liegt nur darauf, was auf dem Platz passiert, dass wir gegen Dynamo Dresden Lösungen finden und wir ihre Stärken nicht zum Tragen kommen lassen."

...die Spielweise der Dresdner: "Der entscheidende Faktor für uns wird nicht sein, in welcher Art und Weise Dresden uns anlaufen und sein Spiel eröffnen wird, sondern die Art und Weise, wie wir uns als Mannschaft dort im Hexenkessel präsentieren. Ich denke, dass es viel Stress und immer wieder äußere Einflüsse geben wird. Es wird wichtig sein, dass wir unsere Energie für uns und unser Spiel behalten. Wir müssen unser Hauptaugenmerk darauf legen, dass wir gut Fußball spielen. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir dann auch unsere Lösungen haben, egal ob der Gegner früh presst und oder lange Bälle spielt."

...das schnelle Wiedersehen mit Dynamo: "Es kommt nicht ganz so häufig vor, dass man in recht eng bemessenem Zeitraum zwei Mal gegen die gleiche Mannschaft spielt. Wir tun ganz gut daran, das erste Spiel abzuhaken, denn jetzt wird es etwas komplett anderes. Es ist ein anderer Wettbewerb und wir spielen in Dresden. Jeder, der dort schon mal war, weiß, dass es extrem laut wird. Ich denke, dass es ein offener Pokalfight mit offenem Visier werden wird. Es ist der gleiche Gegner wie vor ein paar Wochen, aber mit einer anderen Aufstellung und Einstellung und einer anderen Power. Ich erwarte Dynamo sehr angriffslustig."

 

(hb)

Fotos: Witters

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