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"...dann ist jeder Spieler im Modus und genießt das"

Für unsere Kiezkicker steht am Sonntag (3.10., 13:30 Uhr) das fünfte Heimspiel der Saison an, Aufsteiger Dynamo Dresden gastiert am Millerntor. Vor dem Spiel gegen die Sachsen beantwortete Cheftrainer Timo Schultz die gewohnt vielen Fragen der Medienvertreter*innen und sprach dabei u.a. über...

...die personelle Situation: "Die ist ähnlich wie letzte Woche. Ich gehe aber davon aus, dass Jannes Wieckhoff zum Kader dazu stoßen wird. Bei Eric Smith sind wir vorsichtig und wollen ihn in eine Form und Situation bringen, dass er vor allem körperlich zu 100 Prozent fit ist. Aktuell gönnen wir uns den Luxus und geben ihm die Zeit. Auf der Position haben wir sehr gute Alternativen, die es gerade auch unter Beweis stellen. Etienne Amenyido ist schmerzfrei und auf einem guten Weg. Er wird sukzessive ins Mannschaftstraining integriert. Da müssen wir aber Vorsicht walten lassen und nicht von Null auf Hundert gehen, sondern ihn langsam heranführen."

...Keeper Nikola Vasilj: "Er hat es selbst auch schon gesagt, dass er so viel nicht zu tun bekommt. Gegen Karlsruhe durfte er sich dann zwei, drei Mal auszeichnen. Wir haben eine gute Mannschaft und es gehört zu einer guten Mannschaft dazu, dass sie einen Torwart hat, der in den richtigen Momenten und Situationen auch mal einen Ball hält, den vielleicht nicht jeder hält. Er passt sehr gut in das Gesamtkonstrukt rein. Er hat eine gewisse Konstanz in seine Leistung reinbekommen und zeigt, warum wir ihn verpflichtet haben."

...Mittelfeldspieler Jackson Irvine: "Er ist ein Spieler, den auch wir Trainer noch besser kennenlernen müssen. Wir wissen, was er kann und was er der Gruppe geben kann. Das hat er in den letzten beiden Spielen auch eindrucksvoll bewiesen. Trotzdem hat man die Hoffnung, dass noch mehr kommt. Mit seiner extremen Lauf- und Kopfballstärke bringt er noch mal ein anderes Element rein als unsere kleinen Zocker, die wir sonst auf der Rauten-Position aufstellen. Bisher sind wir sehr zufrieden mit ihm, aber wie bei jedem Spieler wünschen wir uns immer noch eine Steigerung."

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...mögliche Änderungen in der Startelf: "Man überlegt immer, wer sich anbietet, wie die Jungs drauf sind und ob der eine oder andere vielleicht auch mal eine Phase hat, in der er durchpusten muss. Man schaut auch immer auf den Gegner. Die Jungs haben in den letzten beiden Spielen aber Argumente dafür geliefert, dass sie auch wieder von Anfang an spielen dürfen."

...den zweiten Tabellenplatz: "Wir sind nicht die Mannschaft und ich auch nicht der Trainer, der nach dem achten Spieltag permanent auf die Tabelle guckt. Wir haben jeden Tag genug zu tun, nur damit beschäftigen wir uns und nicht mit Tabellenplätzen oder irgendwelchen Was-ist-wenn-Szenarien. Die Jungs kommen jeden Tag gerne her, unabhängig davon, ob wir das letzte Spiel gewonnen oder verloren haben und wir auf dem zweiten, siebten oder neunten Platz stehen. Es ist aber auch klar, dass es auf dem zweiten Platz mehr Spaß macht. Wir werden alles dafür geben, damit das so bleibt. Wir wissen, dass mit Dresden wieder ein harter Brocken auf uns wartet. Wir brauchen bis Sonntag noch zwei gute Einheiten, müssen dann top eingestellt ins Spiel gehen und all das, was uns auszeichnet, auf den Platz bringen."

Cheftrainr Timo Schultz fordert von seiner Mannschaft noch zwei gute Trainingseinheiten und im Spiel gegen Dresden dann alles, was das Team auszeichnet.

Cheftrainr Timo Schultz fordert von seiner Mannschaft noch zwei gute Trainingseinheiten und im Spiel gegen Dresden dann alles, was das Team auszeichnet.

...Gegner Dynamo Dresden: "Sie leben sehr von ihrer Zweikampfstärke, Robustheit und Power. Sie sprinten permanent an und haben vorne mit Schröter, Daferner und Königsdorffer einen top Sturm, was Tempo und Robustheit angeht. Wir sind gewarnt und müssen auf der Hut sein. Hinten drin macht Akoto das richtig gut. Sie haben eine richtig gut zusammengestellte Mannschaft, die nicht umsonst trotz ein, zwei Ausfällen sehr gut mit ihren 13 Punkten da steht. Es wird auf jeden Fall ein Spiel, wo es ordentlich zur Sache gehen wird. Das lieben unsere Fans am Millerntor ja auch."

...den möglichen Startrekord mit fünf Heimsiegen in Folge: "Jeder startet in ein Spiel, um es zu gewinnen, das geht uns genauso wie Dresden. Wir spielen zuhause und haben die Möglichkeit, weiter eine weiße Weste zu behalten. Ich betone es aber noch mal, dass Serien und Tabellenstände schöne Nebengeräusche sind. Wir kümmern uns nur darum, dass unsere Leistung stimmt, jeder Spieler seine Aufgabe erledigt, wir füreinander da sind und auf dem Platz wirklich alles investieren, was in uns drin ist. Auch dann wird es trotzdem mal so sein, dass man ein Spiel verliert. Ich hoffe aber nicht an diesem Wochenende. Wir tun gut daran, uns auf uns zu konzentrieren und die Nebengeräusche wegzulassen. Das verzerrt nur den Fokus. Den brauchen wir aber voll auf unserem Spiel, denn dann sind wir gut."

...Heimspiele mit Fans: "Es ist allgemein ein gutes Gefühl, wenn man zu den Heimspielen ins Stadion kommt. Wenn die Jungs zum Aufwärmen rausgehen und schon mal ein erstes Raunen durchs Millerntor geht. Spätestens wenn Hells Bells beim Einlaufen ertönt und der Schiri anpfeift, dann ist jeder Spieler im Modus und genießt das. Wir freuen uns sehr über die tolle Unterstützung und brauchen die auch am Wochenende wieder. Gerade in Phasen, in denen es mal nicht so läuft, haben wir am Millerntor die Power vom Publikum, die uns noch mal einen Push gibt."

 

(hb)

Fotos: Witters

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