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"Es sollte immer unser Ziel sein, die Fans bestmöglich zu unterhalten"

Für unsere Boys in Brown steht am Sonntag (19.9., 13:30 Uhr) das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 an. Vor der Partie gegen den Aufsteiger nahm sich Cheftrainer Timo Schultz wie gewohnt viel Zeit für die Fragen der Medienvertreter*innen und sprach dabei u.a. über...

...die personelle Situation: "Finn Ole Becker hat Adduktorenprobleme. Hinter seinem Einsatz steht noch ein kleines Fragezeichen. Es ist nichts Schlimmeres, aber schon eine Stelle, wo man den Wiedereinstieg betreffend vorsichtig sein muss. Wir werden bei ihm schauen, ob es Sinn macht, werden aber kein Risiko eingehen. Bei Rico Benatelli gehe ich davon aus, dass er heute wieder trainiert. Sebastian Ohlsson ist dauerhaft wieder im Training, er sollte langsam wieder die Wettkampfhärte haben. Eric Smith wird heute wieder Teile des Trainings mitmachen können. Etienne Amenyido und Igor Matanović sind wieder auf dem Platz, vielleicht können wir Eti nächste oder übernächste Woche bei Teilen des Mannschaftstrainings einbauen. Lukas Daschner ist auf einem guten Weg, mit seiner Kniescheibe aber auch noch ein bisschen entfernt."

...die Besetzung im Abwehrzentrum nach der Rückkehr von Philipp Ziereis: "Wir haben drei wirklich sehr gute Innenverteidiger, alle haben unterschiedliche Skills. Für mich als Trainer gilt es, bis Sonntag herauszufinden, was die beste Paarung für das Spiel ist. Es ist ein Härtefall in der Innenverteidigung, den es so noch nicht gegeben hat, seitdem ich das mache. Für mich ist es eine gute Situation, aus dem Vollen zu schöpfen. Ich kann mir alle drei in verschiedensten Konstellationen sehr gut vorstellen. Das eine ist vielleicht die aktuelle Form, das andere dann das, was der Gegner anbietet."

...mögliche Änderungen in der Startelf: "Man guckt immer von Spiel zu Spiel und schaut, wie gut die Jungs drauf sind, welche Alternativen man hat und wo der Gegner Stärken und Schwächen hat. Wir haben einen sehr breit aufgestellten Kader, wo wir nicht sagen, diese 12, 13 oder 14 Spieler sind es, die durch die ganze Saison gehen. Es ist durchaus möglich, dass es am Wochenende im Vergleich zum Spiel in Hannover mehr als eine Veränderung geben wird."

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...die schlechte Bilanz nach Rückständen (noch kein Sieg unter Schultz): "Die Statistik war mir so nicht bewusst, ist aber schon interessant. Damit muss man sich als Trainer auseinandersetzen. Spiele umzubiegen und auf die eigene Seite zu drehen, ist auch eine Qualität. Was die Stabilität angeht, haben wir schon einen riesigen Schritt gemacht. Der nächste Schritt könnte sein, Spiele, die am Anfang nicht so gut laufen, noch mal umzubiegen. Am liebsten ist es mir, wenn wir führen, dann erledigt sich das Thema von alleine."

...die bislang sehr faire Spielweise: "Da ist meine Handschrift definitiv nicht zu erkennen (lacht). Ich tue mich damit schwer, an Gelben Karten gemessen zu werden. Wir sind eine Mannschaft, die viel im Vorfeld schon klärt. Wir haben im Schnitt genau ein Gegentor bekommen, das spricht für uns. Es braucht nicht immer die harten Attacken. In der einen oder anderen Szene können wir aber noch cleverer sein. Damit verbinde ich jetzt aber nicht nur eine feine Grätsche, sondern auch mal einen schnell ausgeführter Freistoß oder einen Einwurf, den man sich nimmt. Da sind wir aber auf einem guten Weg."

Timo Schultz war in seiner aktiven Karriere ein fleißiger "Gelb-Sammler" (50 Verwarnungen in 138 Pflichtspielen für unseren FCSP) und konnte durchaus auch mal zulangen..

Timo Schultz war in seiner aktiven Karriere ein fleißiger "Gelb-Sammler" (50 Verwarnungen in 138 Pflichtspielen für unseren FCSP) und konnte durchaus auch mal zulangen..

...Gegner Ingolstadt: "Sie sind eine der laufstärksten Mannschaften der Liga und haben eine sehr hohe Sprintfähigkeit. Da wissen wir schon jetzt, dass einiges auf uns zukommen wird. Sie haben vorne eine individuelle Stärke, womit sie jeden Gegner ärgern können. Unabhängig von der Formation, in der Ingolstadt spielen wird, oder von deren Herangehensweise werden wir nach vorne spielen und versuchen, das Spiel zu gewinnen. Wir werden versuchen, mutig unsere Lösungen nach vorne zu suchen. Wir gehen das Spiel so an, dass wir offensiv agieren werden."

...das eigene Offensivspiel: "Wir haben in der Woche gerade am Thema Schnittstellen gearbeitet und daran, an die gegnerische Grundlinie zu kommen. Da müssen wir vielleicht noch klarer werden. Wir müssen auf der Hut sein. Ingolstadt ist keine Mannschaft, die sich nur hinten reinstellt, sondern gerne auch mal vorne drauf geht. Da eine Balance zu finden aus Ballzirkulation, den Gegner auch mal durch eine Spielverlagerung zum Verschieben zu zwingen, aber eben auch für uns Umschaltmomente zu nutzen, wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Ich hoffe, dass wir ein Tor mehr schießen werden, und wenn es ein dreckiges Tor nach einer Ecke ist, dann finde ich das auch super. Es sollte unser Ziel sein, uns möglichst viele Torchancen herauszuspielen, um am Ende auch einen Torerfolg feiern zu können."

...die Heimstärke und die Unterstützung der Fans: "Sie sind sicherlich auch ein Trumpf zuhause am Millerntor. Wir genießen die Spiele und saugen die Atmosphäre auf. Die Fans merken, dass wir immer nach vorne spielen wollen, dass wir mutig sind und kreativ sein wollen. Das birgt ein gewisses Risiko, das wir gerne eingehen. Genauso werden wir auch am Sonntag wieder auftreten und die Fans schnellstmöglich ins Boot holen. Die Stimmung war bei den letzten Heimspielen schon klasse. Jetzt kommt USP zurück und damit noch mal mehr Stimmung in der Bude. Es liegt dann immer auch an uns, die Fans mitzunehmen und den Funken überspringen zu lassen. Durch Einsatz, durch unbedingten Willen, durch Teamgeist und Leidenschaft. Wenn wir das hinbekommen, wird das Millerntor zum Tollhaus werden. Es sollte immer unser Ziel sein, die Fans bestmöglich zu unterhalten."

...die Nominierung zum Fußballspruch des Jahres 2021: "Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Es ist eine gute Sache, dass sowas gemacht wird. Witzige Sprüche sind immer gut, gerade in unserer Zeit, wo die meisten Leute nur das Negative sehen und gucken, wogegen sie sein können. Da ist solch ein toller Wettbewerb etwas Auflockerndes. Es ist eine Ehre, dass ich dabei bin. Ich selber würde für Christian Streich abstimmen, top fand ich auch den Spruch von Steffen Baumgart. Schauen wir mal, was bei der Abstimmung rauskommt."

 

(hb)

Fotos: Witters

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