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"Mutig und aktiv zu sein, wird die Stärke der Mannschaft bleiben"

Am Freitagmorgen (16.9.) beantwortete Cheftrainer Timo Schultz die Fragen auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SSV Jahn Regensburg (So., 18.9., 13:30 Uhr). Schultz sprach dabei über…

…das Personal: „Wir haben drei Teilausfälle zu beklagen: David Otto ist krank, Niklas Jessen hat leichte muskuläre Probleme im Oberschenkel, Christopher Avevor hat einen kleinen Rückschlag erlitten und ist im Individualtraining. Alle anderen sind fit, dazu zählt auch Adam Dźwigała, der wieder normal trainiert und eine Option für den Kader ist.“

…Jahn Regensburg: „Regensburg ist eine Mannschaft, die sich über eine kompakte, körperliche und aggressive Spielweise definiert. Mit Albers haben sie vorne einen Zielspieler, das ist ein Markenzeichen von ihnen. Sie werden immer wieder über Flanken aus dem Halbfeld und Standardsituationen zum Erfolg zu kommen. Für uns wird es trotzdem wichtig sein, den Ball zu kontrollieren. Wir werden uns auf eine Dreier- und eine Viererkette vorbereiten. Sie sind in einer nicht ganz so leichten Phase, weil sie auch personelle Probleme haben. Wir sind uns aber sicher, dass die Regensburger eine schlagkräftige Mannschaft am Start haben werden.“

…das Wiedersehen mit den Ex-St. Paulianern: „Dejan Stojanović war zwar nur ein halbes Jahr hier, dafür war die kurze Zeit sehr erfolgreich. Es ist ein sehr gutes Miteinander auf einer persönlichen Ebene, wir haben tatsächlich ab und zu noch Kontakt. Christian Viet hat Anfang des Jahres noch bei uns mittrainiert, ich kenne ihn noch aus der Jugend. Er ist bei uns im Trainerteam noch gut vernetzt. Den Weg von Roger Stilz habe ich verfolgt. Regensburg ist eine spannende Aufgabe, die sehr gut zu ihm passt. Wir hatten bei St. Pauli eine gute gemeinsame Zeit, in der wir beide viel Erfahrung sammeln konnten. Wir haben schon immer regelmäßig Kontakt. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit allen dreien.“

…die vier sieglosen Spiele und Parallelen zur Hinrunde 2020/21: „Die Situation ist nicht zu vergleichen mit der von vor zwei Jahren. Unser Fundament und unsere Achse sind deutlich stabiler. Damals waren wir noch auf der Suche nach unserem System und der Art, wie wir Fußball spielen wollen. Der Kader war sehr aufgebläht, wir hatten viele personelle Wechsel. Diese Themen haben wir heute nicht mehr. Aus den Statistiken können wir ziehen, dass wir gute xG-Werte haben, wir wollen aber auch an den Stellschrauben drehen. Mehr als auf dem Platz zu arbeiten und Gas zu geben, können wir nicht machen. Den Trend nehmen wir aber schon wahr und wollen wir umkehren.“

…die Erwartung vieler Tore: „Grundsätzlich ist es schön, wenn viel los ist. Wir wollen aktiv mit und gegen den Ball sein, werden aber unsere Art und Weise Fußball zu spielen nicht aufgeben. Die Gegentore nerven uns alle, daran müssen wir auf dem Platz arbeiten. Die Anzahl der Chancen des Gegners im Ligavergleich ist schon sehr gering, die verbliebenen Situationen, die trotzdem entstehen, müssen wir auch noch wegverteidigen. Mutig und aktiv zu sein, wird aber die Stärke der Mannschaft bleiben. Die Balance zu finden, wird entscheidend sein.“

…die Innenverteidigung: „Wir haben als Gruppe unsere Schritte gemacht. Dass die Automatismen noch nicht zu 100 Prozent stimmen, bei den Wechseln auf der Torwart- und Innenverteidigerposition, dazu ein neuer Rechtsverteidiger, ist nicht verwunderlich. Die individuellen Leistungen der Spieler waren konstant auf einem hohen Niveau, wir haben es aber nicht geschafft, über 90 Minuten alle Situationen konsequent wegzuverteidigen. In der einen oder andern Situation müssen wir das schöne Spielen noch hintenanstellen und den Ball auch mal auf die Tribüne schlagen. Wenn die Abstimmung zwischen Jakov und David noch besser wird, wenn sie sich noch besser kennenlernen, dann werden unsere Gegner noch weniger Möglichkeiten haben.“

…der Torabschluss: „Es gibt schon die Möglichkeit, über die Videoanalyse in die Situationen nochmal reinzugehen und die Abläufe zu optimieren. Wir werden keinem Spieler mehr beibringen können, besser zu schießen, wir können aber daran arbeiten sie immer wieder in die Situation zu bringen. Die Jungs haben Bock und ich bin mir sicher, dass sie in den nächsten Spielen wieder Tore schießen werden.“

…das geschlossene Transferfenster: „Ich will nicht ausschließen, dass das die Jungs beschäftigt hat. Das ist auch menschlich. Jetzt ist das Fenster zu, alle haben ihre Klarheit und Ruhe. Den Eindruck, dass sich jemand davon ablenken lassen hat, hatte ich aber nie.“

 

(ms)

Fotos: Witters

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