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Knackiger Auftakt mit Fokus auf Aue: Kiezkicker wollen erfolgreich starten

Nach der vierwöchigen Winterpause rollt der Ball in der 2. Bundesliga an diesem Wochenende wieder. Unsere Kiezkicker starten am Sonnabend (15.1., 13:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue ins neue Jahr. Corona-bedingt werden nur bis zu 2.000 Fans am Millerntor dabei sein, trotz der in dieser Saison geringsten Kulisse wollen die Boys in Brown den neunten Heimsieg in Folge einfahren und erfolgreich ins neue Jahr starten.

Der Ball rollt wieder in der 2. Bundesliga und eine spannende zweite Saisonhälfte ist zu erwarten. Die halbe Liga hat Ambitionen aufzusteigen. Der Tabellenneunte Paderborn liegt mit 27 Zählern gerade einmal drei Punkte hinter den drittplatzierten „Rothosen“ und auch Karlsruhe ist als Tabellenzehnter mit 25 Punkten nicht wirklich weit weg. Gefühlt wird es an jedem Wochenende direkte Duelle zweier Aufstiegsaspiranten geben. Zum Start in die zweite Saisonhälfte empfangen unsere Boys in Brown aber kein Team von oben, sondern den Tabellenvorletzten Erzgebirge Aue.

Auf die leichte Schulter werden unsere Kiezkicker die Sachsen nicht nehmen, das betonte Philipp Ziereis im Vorfeld der Partie auch noch mal. "Wir wissen, dass ein sehr schwieriges Spiel auf uns zukommt", so der Kapitän, der hinzufügte, dass die Boys in Brown wie in jedem anderen Spiel auch wieder auf sich schauen und ihre Leistung zu 100 Prozent abrufen müssen, um erfolgreich zu sein. Viele Jahre klappte das gegen Aue nicht so wirklich, zuletzt blieben die Braun-Weißen gegen den langjährigen Angstgegner vier Spiele in Folge unbesiegt (zwei Siege, zwei Remis) und diese Serie wollen sie zum Auftakt ins neue Jahr natürlich fortsetzen. "Wir werden alles dafür geben, eine gute Leistung zu zeigen. Wir gehen mit dem klaren Ziel ins Spiel, die drei Punkte am Millerntor zu behalten", so Cheftrainer Timo Schultz.

Gegner Aue reist als Tabellenvorletzter an und will sich nicht ohne Zählbares wieder vom Millerntor verabschieden. Nach einer ersten Saisonhälfte, die nicht wie gewünscht verlief, legten die Sachsen einen Frühstart hin. Bereits am Dienstag (28.12.) und damit vier Tage frühe als unsere Kiezkicker starteten sie die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte und bestritten zwei Testspiele. Bei Drittligist Halle setzten sich der FCE dank eines späten Treffers von Dimitrij Nazarov mit 1:0 durch, bei Ligakonkurrent Dynamo Dresden folgte dann aber eine deutliche 0:5-Pleite. Als "unterirdisch" bezeichnete Teamchef Marc Hensel den Auftritt seiner Elf, die sich im 135-minütigen Test (3x45 Minuten) kaum eigene Torszenen erspielte und in der Defensive viel zu viel zugelassen hatte.

In der zweiten Saisonhälfte sollen die drei Neuzugänge Jann George (SSV Jahn Regensburg), Prince Osei Owusu (SC Paderborn 07) und Jannis Lang (VfL Wolfsburg) mithelfen, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Als Tabellenvorletzter, also wie unsere Boys in Brown vor einem Jahr, starten die Sachsen in die verbleibenden 16 Spiele der Rückrunde. "Diese Liga ist so verrückt, da kann wirklich jeder jeden schlagen", so Pavel Dotchev, der seit dem 1. November 2021 als Sportlicher Leiter und offiziell auch Interimstrainer ins Erzgebirge zurückgekehrt war. Chancenlos sieht er die Sachsen am Millerntor nicht, oft habe man in der laufenden Saison laut Dotchev bereits gesehen, wie ein Kleiner gegen einen Großen gewinnt. "Wir werden jede Partie wie ein Pokalspiel angehen, jedes Spiel hat für uns Endspielcharakter."

Für unsere Kiezkicker ist es kein Endspiel, sondern das Auftaktspiel eines knackigen Drei-Spiele-binnen-sechs-Tagen-Starts ins neue Jahr. Am Dienstag (18.1.) geht's im DFB-Pokal-Achtelfinale bereits gegen Titelverteidiger Borussia Dortmund und am Freitag (21.1.) ja auch schon zum Derby-Rückspiel in den Volkspark. Die beiden Highlights in der kommenden Woche haben laut Coach Timo Schultz in den Köpfen noch nichts zu suchen, der Fokus liege voll und ganz auf der Partie gegen Aue. Kiezkicker Marcel Hartel warnte davor, den Tabellenvorletzten zu unterschätzen und verwies wie Dotchev darauf, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen könne. "Es wird ein hartes Stück Arbeit, wir werden aber alles daran setzen, für einen guten Start zu sorgen", betonte der Mittelfeldspieler.

Hartel und Co. werden vor der geringsten Heim-Kulisse in der laufenden Saison ins neue Jahr starten. Kurz vor Weihnachten hatte der Hamburger Senat beschlossen, dass die ersten Spiele im neuen Jahr vor höchstens bis zu 4.999 Fans ausgetragen werden können. Kurz nach dem Jahreswechsel entschied der Senat aufgrund der gestiegen Corona-Zahlen, die Spiele sollten nun doch vor leeren Rängen stattfinden. Kurz vor dem Auftaktspiel gegen Aue dann aber die erneute Kehrtwende und so können bis zu 2.000 Fans beim Start ins neue Jahr am Millerntor dabei sein.

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FC St. Pauli TV - Stimmen vor dem Spiel

Vor dem Heimspiel gegen Aue haben wir uns mit Christopher Buchtmann und Etienne Amenyido unterhalten.

Was Buchti und Eti noch gesagt haben, erfahrt Ihr bei FC St. Pauli TV!

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VIVA St. Pauli - die Stadionzeitung zum Spiel

Kein Heimspiel ohne unsere Stadionzeitung VIVA St. Pauli, auch zum ersten Heimspiel im Jahr 2022 gegen den FC Erzgebirge Aue haben wir wieder eine digitale VIVA für Euch erstellt. In der Ausgabe richten wir den Blick auf schon ein bisschen auf das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den BVB am Dienstag (18.1.). Viel Spaß beim Lesen!

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Digitale Becherspenden für Viva con Agua und Kiezhelden

Wir sammeln weiter Pfandbecher! Zum Spiel gegen Aue werden keine Becher im Millerntor-Stadion gesammelt, die digitalen Becherspenden laufen aber weiter. Wir freuen uns über jeden digitalen Becher! Nur mit Euch zusammen können wir unser soziales Engagement nach vorne bringen. Bitte supportet weiterhin die Trinkwasserprojekte von Viva con Agua und über Kiezhelden die sozialen Initiativen rund um Verein und Viertel.

 

(hb/mb)

Fotos: FC St. Pauli

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