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Zum Start des Saisonendspurts: Kiezkicker empfangen „Wundertüte“ Paderborn

Nach der einzigen Länderspielpause in der Rückrunde empfängt der FC St. Pauli am Sonntag (31.3., 13:30 Uhr) den SC Paderborn 07. Zum Auftakt des acht Partien umfassenden Saisonendspurts wollen die Kiezkicker gegen die Ostwestfalen die nächsten Zähler einfahren, während die in der Fremde zuletzt starken Paderborner dreifach punkten müssen, um im Aufstiegsrennen weiter ein Wörtchen mitzureden.

 

Zurück zu den Basics – so lautete das Motto nach der 1:3-Niederlage beim FC Schalke 04. „Wir müssen es wieder schaffen, auch die einfachen Dinge richtig zu machen“, hatte Cheftrainer Fabian Hürzeler nach der zweiten Saisonniederlage betont. Auch mit Blick die vielen Gegentore – nicht nur auf Schalke, sondern auch eine Woche zuvor beim Spiel in Kiel kassierten die Kiezkicker drei Gegentore – stellte unser Coach klar, dass seine Mannschaft wieder zurück zu den Dingen muss, die sie stark gemacht haben. Und das gelang den Braun-Weißen mit Bravour. Sowohl beim 2:0-Heimsieg gegen Hertha BSC als auch beim 2:0-Auswärtssieg in Nürnberg lieferten die Boys in Brown vor allem defensiv überragende Spiele ab und legten so den Grundstein für die nächsten beiden Siege.

Mit einem richtig gutem Gefühl und zehn Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten HSV konnte unsere Mannschaft in die Länderspielpause gehen. In der wurde natürlich trainiert, allerdings konnten unsere Kiezkicker sowohl mental als auch körperlich regenerieren. Mit frischem Kopf und frischen Beinen gehen sie ins Spiel gegen die Ostwestfalen. Für die Partie muss Cheftrainer Hürzeler im Vergleich zum Sieg in Nürnberg wie in den vorangegangenen Wochen auch wieder umstellen müssen. Elias Saad sah beim FCN die 5. Gelbe Karte, er wird genauso fehlen wie Erik Ahlstrand, Simon Zoller und Scott Banks. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Oladapo Afolayan und Philipp Treu. Erfreulich ist, dass die zuletzt fehlenden Eric Smith und Lars Ritzka gegen den SCP wieder zurückkehren.

Während unsere Kiezkicker mit sieben Siegen und zwei Niederlagen das beste Team in der Rückrunde sind, lief es für Paderborn wie für sie viele andere Teams auch nicht ganz wie gewünscht. Je drei Siege, Remis und Niederlagen verbuchte die Elf von Trainer Lukas Kwasniok, der am Millerntor auf mindestens vier Spieler (Kai Klefisch, Felix Platte, Maximilian Rohr und Marco Schuster) verzichten muss. Weil aber auch nahezu die komplette Konkurrenz seit dem Jahreswechsel einige Punkte liegengelassen hatte, ist der SCP noch immer in Schlagdistanz zu Relegationsplatz drei. Aufgrund der jüngsten 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig wuchs der Rückstand auf den drittplatzierten HSV allerdings von zwei auf fünf Punkte an. Das Spiel gegen die Eintracht hat wieder einmal aufgezeigt, warum es bislang nicht zu mehr gereicht hat. Die zuletzt drei Spiele in Folge sieglosen Ostwestfalen erspielten sich gegen Braunschweig einige Hochkaräter, die Chancenverwertung ließ einmal mehr zu wünschen übrig. So ließ der SCP bislang 26 der 44 Großchancen ungenutzt, ligaweit nur Holstein Kiel mehr (31 von 51).

Mangelnde Chancenverwertung hin oder her: Auf unsere Boys in Brown wartet eine schwere Aufgabe, hat die „Wundertüte“ Paderborn, wie Hürzeler den SCP aufgrund seiner vielseitigen Spielweise und Anpassungsfähigkeit bezeichnete, zuletzt doch vor allem in fremden Stadien gepunktet. Die letzte Pleite in der Fremde liegt bereits vier Monate zurück, seit dem 1:4 bei der SV 07 Elversberg gewann die Kwasniok-Elf beim HSV (2:1), beim 1. FC Kaiserslautern und SV Wehen Wiesbaden (jeweils 2:1), hinzu kommen die Remis beim VfL Osnabrück (0:0) und FC Schalke 04 (3:3). Kein anderes Team ist auswärts so lange unbesiegt wie der SCP. Hinzu kommt, dass Paderborn von den letzten sieben Gastspielen am Millerntor nur eines verloren hat und abgesehen von der 1:2-Niederlage im September 2018 immer mindestens doppelt getroffen hat.

Unabhängig von den vergangenen Duellen mit den Ostwestfalen wird wie schon im bisherigen Saisonverlauf auch wieder eine gute Defensive der Schlüssel zum Erfolg sein. Wie gegen die Hertha und Nürnberg wollen unsere Jungs dem Spiel ihrem Stempel aufdrücken, ihrem Stil treu bleiben und gemeinsam mit den FCSP-Fans einen weiteren Heimsieg einfahren.

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Zweiter Einsatz der
Awareness-Teams

Nach der Premiere beim Heimspiel gegen Hertha BSC werden unsere Awareness-Teams zum Spiel gegen Paderborn zum zweiten Mal im Einsatz sein, um bei möglichen Problemen zu unterstützen. Mindestens vier Teams mit jeweils zwei Personen werden auf den Tribünen unterwegs sein, diese sind anhand der lilafarbenen Westen erkennbar. Hier findet Ihr weitere Infos!

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Wenig Parkmöglichkeiten
wegen des Frühlings-Doms

Aufgrund des Frühlings-Doms stehen deutlich weniger Parkplätze zur Verfügung. Wie gewohnt empfiehlt sich die Anreise mit dem ÖPNV. Allen Fans, die den Weg zum Millerntor mit dem Fahrrad zurücklegen werden, sei die Bergamont Fahrradgarderobe auf dem Harald-Stender-Platz ans Herz gelegt. Diese umfasst 500 Stellplätze, die während des Spiels bewacht werden.

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FC St. Pauli TV - die Stimmen
vor dem Spiel

Vor dem Spiel gegen Paderborn haben wir mit Keeper Nikola Vasilj und Abwehrspieler Adam Dźwigała gesprochen.

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VIVA St. Pauli - der
Stadionflyer zum Spiel

Kein Heimspiel ohne unsere VIVA! Der praktische Flyer wird am Spieltag wie gewohnt an allen Kiosken sowie in den Umläufen der Tribünen erhältlich sein. Wer sich bis zum Spiel gegen Paderborn nicht gedulden kann oder keine Karte ergattern konnte, kann den digitalen VIVA-Flyer schon jetzt downloaden und durchblättern.

Hier den VIVA-Flyer downloaden!

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Becherspenden für Viva con
Agua und Kiezhelden

Wir sammeln auch in der Saison 2023/24 weiter Pfandbecher und somit auch beim Heimspiel gegen Hertha BSC. Wenn Ihr also am Millerntor dabei seid, dann spendet gerne weiter Eure Pfandbecher.

Wichtig: Die digitalen Becherspenden laufen aber weiter! Nur mit Euch zusammen können wir unser soziales Engagement nach vorne bringen. Bitte supportet weiterhin die Trinkwasserprojekte von Viva con Agua und über Kiezhelden die sozialen Initiativen rund um Verein und Viertel.

Hier geht's zur digitalen Sammeltonne!

 

(hb)

Fotos: Witters

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