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Nach Pokal-Aus: Kiezkicker reisen trotzdem nach Berlin

Unsere Kiezkicker sind nach ihrem (wieder einmal) kurzen Ausflug im DFB-Pokal zurück in der 2. Bundesliga. Trotz Pokal-Aus reisen unsere Kiezkicker dennoch nach Berlin. Nicht am 25. Mai 2019 zum DFB-Pokal-Finale, sondern bereits am Sonntag (26.8.) zum Ligaspiel bei Union Berlin. An der Alten Försterei steht eine schwere Aufgabe bevor, die Braun-Weißen gehen aber mit viel Vorfreude in die Partie.

Natürlich hatten sich das alle Braun-Weißen anders vorgestellt. Im DFB-Pokal sollte es diese Saison endlich mal wieder etwas weiter gehen, nach dem 2:3 n.V. beim SV Wehen Wiesbaden war dann doch wieder bereits nach der ersten Runde Endstation. „Ich kann der Mannschaft in Sachen Einsatz, Fleiß und Leidenschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat die Ärmel hochgekrempelt und nicht aufgegeben“, stellte Sportchef Uwe Stöver nach dem Pokal-Aus klar.

Die Niederlage beim Drittligisten wurde schnell analysiert und abgehakt. „Wir haben zwei Tage regeneriert, haben die 120 Minuten weggesteckt. Wir haben gut trainiert und können in Berlin wieder Gas geben“, betonte Mittelfeldspieler Richard Neudecker vor der Partie. Mit voller Konzentration hat sich die Kauczinski-Elf unter der Woche auf die Partie im bereits ausverkauften Stadion an der Alten Försterei vorbereitet.

„Da herrscht eine geile Stimmung, es macht Spaß da zu spielen“, haute der gebürtige Berliner Marvin Knoll stellvertretend für alle Kiezkicker, die in Berlin von 2.500 FCSP-Fans unterstützt werden, raus. Mit viel Vorfreude gehen unsere Jungs also in das Duell gegen die „Eisernen“, die laut Neudecker und Knoll über einen „starken Kader“ verfügen und mit vier Zählern (1:0 gegen Aue, 1:1 in Köln) einen guten Start hingelegt hat. „Da werden wir auf jeden Fall dagegenhalten müssen“, so Neudecker. Knoll fügte hinzu: „Wenn uns das gelingt, können wir die Fans beeindrucken und die Stimmung drücken. Union ist ein sehr starker Gegner, aber fahren nach Berlin, um dort zu gewinnen.“

Apropos gewinnen: Der letzte Auswärtssieg unseres FCSP bei Union liegt fast sieben Jahre zurück, die Reise nach Berlin hat sich zuletzt nur selten gelohnt. „Letztes Jahr haben wir ein gutes Spiel gemacht, Union aber macht in der Schlussminute das Tor. Das war bitter für uns. Am Sonntag wollen wir es umdrehen und alles dafür geben, dass wir das eine Tor mehr erzielen“, so Neudecker, der nicht nur bei Wehen Wiesbaden, sondern auch schon beim 2:0-Heimsieg gegen Darmstadt 98 getroffen hatte und sicherlich nichts dagegen hätte, auch in Berlin zu treffen.

Wo wir beim Thema sind: Auch Christopher Buchtmann erzielte in der noch jungen Saison bereits zwei Treffer. Der Mittelfeldspieler, der sowohl gegen Magdeburg als auch gegen Darmstadt getroffen hatte, meldete sich zurück, nachdem er im Pokal aufgrund einer Hand-OP gefehlt hatte. Fehlen werden hingegen weiterhin Marc Hornschuh und Jan-Philipp Kalla, zudem stehen Sami Allagui und Christopher Avevor nicht zur Verfügung.

 

(hb)

Foto: Witters

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