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Mit der Gier auf den nächsten Sieg: Kiezkicker zu Gast im Wildparkstadion

Mit ganz viel Rückenwind treten die Kiezkicker die Reise aus dem Norden in den Süd-Westen an. Am Sonnabend (6.3., 13 Uhr) sind die St. Paulianer beim Karlsruher SC zu Gast, einem inoffiziellen Spitzenspiel in Anbetracht der Form beider Duellanten. Die Boys in Brown wollen ihren Siegeswillen unter Beweis stellen, um die nächsten Zähler für den Klassenerhalt zu holen.

Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Noch vor acht Wochen hätten vermutlich die Wenigsten damit gerechnet, dass die Mannschaft von Coach Timo Schultz Anfang März mit zehn Zählern vor dem Relegationsplatz steht. Die Situation erschien prekär, bis in der Halbzeitpause in Würzburg (1:1) ein neuer Spirit entstand, einige Verletzte zurückkehrten und die Neuzugänge perfekt einschlugen. Die Tabellensituation senkt den Puls, die Beine wird nach sieben Siegen aus den letzten acht Spielen plus erneute Stadtmeisterschaft als Kirsche obendrauf trotzdem niemand hochlegen.

"Die Gier auf den nächsten Sieg", die Schultz auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beschrieb, ist der ganzen Mannschaft anzumerken, die Chemie im Team sowieso. Der Lauf der Kiezkicker ist auch spielerisch greifbar, er wird mit sportlich überzeugenden Auftritten untermauert. Der Trainer hat seine Aufstellung gefunden, die harmoniert und im Moment auch von Verletzungsproblemen nicht unterbrochen wird, auch wenn Finn Ole Becker und Leart Paqarada für Sonnabend fraglich sind.

Der Karlsruher SC blickt dem Spiel aber trotz der herausragenden Form der Schultz-Elf vor allem mit positiven Erinnerungen entgegen. Nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel holten die Fächerstädter 35 Punkte, so viel wie kein anderes Team in diesem Zeitraum. Die Elf von Cheftrainer Christian Eichner hat sich zu einen Aufstiegsaspiranten gemausert, wie ernsthaft im Wildpark von einer Bundesliga-Rückkehr geträumt werden darf, entscheidet sich auch im Duell mit Braun und Weiß vor.

Die Karlsruher haben über den Sommer einen großen Schritt gemacht, lediglich der Saisonstart hält die Badener von den Aufstiegsplätzen fern. Die Eichner-Elf zeichnet sich längst nicht mehr ausschließlich durch die brandgefährlichen Standardsituationen von Marc Lorenz und Marvin Wanitzek, die die Eckbälle jeweils mit Schnitt vom Tor weg treten und Torjäger Philipp Hofmann suchen, aus. In der gesamten Organisation gegen den Ball, auch bei frühen Ballgewinnen, hat der KSC sich zu einem Spitzenteam entwickelt. Es ist kein Zufall, und schon lange keine Eintagsfliege mehr, dass sie dort oben stehen. Das ist die Serie, die Kiezkicker im Januar begannen, aber auch nicht.

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FC St. Pauli TV - Stimmen vor dem Spiel

Vor dem Spiel beim KSC haben wir uns mit Rico Benatelli und Daniel Buballa unterhalten.

Was die beiden noch gesagt haben, erfahrt Ihr bei FC St. Pauli TV!

 

(ms)

Fotos: Witters

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