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Kiezkicker schlagen Fürth mit 2:1

Am Sonntagmittag (25.4.) konnte die Elf von Timo Schultz am Millerntor einen 2:1-Heimsieg gegen Greuther Fürth einfahren. Luca Zander (9.) und Guido Burgstaller (50.) trafen in einem intensiven Spiel für den FC St. Pauli. In der Nachspielzeit verkürzte Paul Seguin (90.+2) zwar noch einmal, am Ende reichte es aber für die Boys in Brown.

Gegen die Spielvereinigung aus Fürth nahm Cheftrainer Timo Schultz zwei Veränderungen in der Startelf vor. Für Abwehrspieler Tore Reginiussen kam Philipp Ziereis in die Partie. Eine Position weiter vorne nahm Rico Benatelli den Platz von Afeez Aremu ein. Erfreulich aus Sicht der Boys in Brown war die Tatsache, dass Eric Smith wieder in den Kader zurückkehren konnte. So oder so erwartete die Kiezkicker gegen die Kleeblätter eine schwere Aufgabe, denn die Elf von Stefan Leitl wollte ihre gute Position im Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga selbstverständlich behaupten.

Die Partie gegen Greuther Fürth begann umkämpft und war von vielen Zweikämpfen geprägt. Bereits nach ein paar Sekunden ergab das den ersten Freistoß für die Kiezkicker. Der Versuch von Daniel-Kofi Kyereh ging jedoch ein paar Meter neben den Kasten (1.). Weitaus gefährlicher wurde es in der 9. Minute, als Leart Paqarada mit einem direkten Freistoß Keeper Sascha Burchert zu einer starken Flugeinlage zwang. Die anschließende Ecke sollte dann sogar die 1:0-Führung für die Elf von Timo Schultz bedeuten. Weil Fürth den Eckstoß nicht final klären konnte, hatte Rodrigo Zalazar die Möglichkeit, den Ball flach in den Strafraum zu bringen. Direkt vor dem Kasten stand der neue Goalgetter des FCSP goldrichtig und drückte die Kugel aus sieben Metern über die Linie. Luca Zander war es, der mit seinem dritten Saisontor die Boys in Brown in Führung brachte (10.).

Im Anschluss an die Führung blieb die Partie umkämpft, spielte sich aber größtenteils zwischen den Strafräumen beider Teams ab. Es dauerte bis zur 21. Minute, ehe die Gäste erstmals so richtig gefährlich vor den Kasten auftauchten. Von der linken Seite flankte David Raum den Ball ins Zentrum, wo Sebastian Ernst mit dem langen Bein den Ball auf die Latte verlängerte. Unser Keeper Dejan Stojanović hätte da wohl keine Abwehrmöglichkeit gehabt (21.).

Nur acht Minuten später war konnte sich Keeper aber auszeichnen. Wieder war es Ernst, der für Gefahr sorgte. Nach einem Dribbling gegen Ziereis kam er zum Abschluss. Stojanović machte sich breit und blockte den Schuss (29.). In der Folge beschränkten sich die Kiezkicker vorerst auf die Verteidigung. Das gelang auch gut, bis die Kleeblätter in Person von Branimir Hrgota die Riesenchance zum Ausgleich hatten. Doch erst war es Stojanović, der mit einer starken Aktion parierte und dann Paqarada, der den Abpraller vor dem einschussbereiten Hrgota klärte (40.). Kurz darauf war Pause am Millerntor.

Eine sehr umkämpfte erste Halbzeit am Millerntor.

Eine sehr umkämpfte erste Halbzeit am Millerntor.

Die zweite Hälfte war nur fünf Minuten alt und es klingelte im Kasten unserer Gäste. Nach einem traumhaften Solo von Zalazar durch das komplette Mittelfeld schickte dieser Guido Burgstaller auf die Reise. Unser Stürmer behielt die Nerven und lupfte den Ball über den herausstürmenden Burchert zum 2:0 ins Netz (50.). Kurz nach der Führung hatte Omar Marmoush in der 55. Minute nach einem tollen Pass von Kyereh die Chance auf die Vorentscheidung, doch Burchert war zur Stelle.

Zwar versuchte Fürth direkt zu antworten, doch einhundertprozentige Möglichkeiten sprangen für die Gäste dabei nicht heraus. Anders sah es ca. 100 Meter gegenüber aus. Erst war es Zalazar, der aus kurzer Distanz an Burchert scheiterte (70.). Die anschließende Ecke landete auf dem Kopf des für Philipp Ziereis eingewechselten Adam Dzwigala. Wieder war jedoch Burchert zur Stelle (71.).

Kurz darauf war der Arbeitstag von Marmoush und Finn Ole Becker beendet. Für sie kamen Maximilian Dittgen und Eric Smith, der nach längerer Zeit sein Comeback feierte (75.). Damit begann die Schlussviertelstunde, in der Hrgota nach einem Freistoß auf der einen (77.) und Paqarada (79.) auf der anderen es mit Schüssen aus der Distanz probierten. Beide verfehlten den Kasten aber.

Als in der dritten Minute der Nachspielzeit alle auf den Abpfiff warteten, traf Paul Seguin für die Gäste und verkürzte auf 2:1 (90.+2). Zwar wurde es danach noch einmal hektisch, doch am Ende konnten die Kiezkicker die drei Punkte am Millerntor behalten, denn kurz darauf war Schluss.

FC St. Pauli

Stojanovic - Zander, Ziereis (65. Dzwigala), Lawrence, Paqarada - Benatelli, Zalazar (Aremu), Becker (75. Smith), Kyereh - Burgstaller (87. Daschner), Marmoush (75. Dittgen)

Cheftrainer: Timo Schultz

 

SpVgg Greuther Fürth

Burchert - Meyerhöfer, Jaeckel, Bauer, Raum (72. Itter) - Stach (72. Aibama), Seguin, Green (80. Sarpei), Ernst (60. Tillman) - Hrgota, Nielsen (80. Leweling)

Cheftrainer: Stefan Leitl

 

Tore: 1:0 Zander (9.), 2:0 Burgstaller (55.), 2:1 Seguin (90.+2)

Gelbe Karten: keiner / Stach, Seguin

Schiedsrichter: Timo Gerach

 

(lf)

Fotos: Witters

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