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1:1 gegen den VfB Stuttgart: Gomez antwortet auf Veerman

Der FC St. Pauli hat sich einen Punkt im ersten Heimspiel des Jahres 2020 erarbeitet. Vor 29.546 Zuschauern am ausverkauften Millerntor trennten sich die Kiezkicker mit 1:1-Unentschieden vom VfB Stuttgart. Henk Veerman brachte die Braun-Weißen in Führung (56.), ehe Mario Gomez den Ausgleich erzielte (81.).

Mit zwei Siegen am Stück haben sich die Boys in Brown im vergangenen Jahr von ihrem Heimpublikum verabschiedet. Eine Serie, die die St. Paulianer im Duell mit Aufstiegsaspirant VfB Stuttgart ausbauen wollten. Nach der 0:3-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth am Dienstagabend (28.1.) reagierte Cheftrainer Jos Luhukay personell und tauschte auf drei Positionen durch. Dadurch kam Sommerneuzugang Rico Benatelli zu seinem Startelfdebüt.

Zunächst war der 27-jährige Mittelfeldspieler vor allem an seine Defensivaufgaben gebunden. Denn die Stuttgarter kreierten aus ihrer 3-4-2-1-Formation Überzahlsituationen im Zentrum. Deswegen waren die Schwaben in der Anfangsphase das spielbestimmende Team, ohne dabei ihren hohen Ballbesitz in klare Torchancen umzumünzen. Schließlich arbeiteten sich auch die Braun-Weißen in die Begegnung und setzten immer wieder ihre Nadelstiche.

Daher kamen die Kiezkicker auch zum ersten Hochkaräter der ersten 45 Minuten. Ryo Miyaichi tauchte nach einer Kopfballverlängerung freistehend vor dem gegnerischen Kasten auf. Der Japaner blieb in seinem Abschluss jedoch zu unpräzise, um VfB-Schlussmann Gregor Kobel zu überwinden (34.). Kurz vor dem Pausenpfiff setzten die in weißgekleideten Gäste, die bislang die aktivere Mannschaft waren, ihre erste richtige Duftmarke. Robin Himmelmann lenkte einen Kopfball von Philipp Klement an den Querbalken, dann bekam Mario Gomez das Kunstleder aus spitzem Winkel nicht im Gehäuse untergebracht (45.+1). Durchatmen – keine Tore zur Halbzeit.

Startelfdebütant Rico Benatelli machte einen ballsicheren Eindruck im Mittelfeld.

Startelfdebütant Rico Benatelli machte einen ballsicheren Eindruck im Mittelfeld.

Mit dem Seitenwechsel wechselte VfB-Coach Pellegrino Matarazzo offensiv und brachte Nicolas Gonzalez, der bei unserer 1:2-Niederlage im Hinspiel den Last-Minute-Siegtreffer für den Bundesliga-Absteiger erzielte. Der Argentinier belebte zunächst den linken Flügel der Schwaben, brach hinter die Kette, doch blieb in seinen Anschlussaktionen zu unpräzise. Auf der Gegenseite machte es Miyaichi besser, der sich an Phillipp Förster vorbeitankte und in den Strafraum eindrang. Dort hatte er das Auge für Veerman, der den Ball aus der Drehung flach und platziert ins Eck schoss – 1:0 (56.).

Anschließend liefen die Stuttgarter trotzig an und suchten den Vorwärtsgang. Dadurch entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, indem die Luhukay-Elf Räume zum Kontern bekam. Veerman revanchierte sich bei Vorlagengeber Miyaichi und schickte den Flügelflitzer auf die Reise. Den strammen Abschluss des 27-Jährigen parierte Kobel mit einer Hand glänzend (73.). Der VfB hielt den Druck gleichzeitig weiterhin aufrecht und kam durch Gomez, der den Ball mit einem platzierten Linksschuss ins Eck legte, zum 1:1 (82.). Die Begegnung blieb bis zur letzten Sekunde der dreiminütigen Nachspielzeit hoch unterhaltsam, weil beide Kontrahenten auf die volle Punktausbeute spielten. Letztlich blieb es aber bei einem leistungsgerechten Unentschieden.

FC St. Pauli

Himmelmann – Ohlsson, Østigård, Buballa, Penney – Flum (77. Buchtmann), Benatelli – Miyaichi, Sobota (90.+3 Ziereis), Gyökeres – Veerman (82. Tashchy)

Cheftrainer: Jos Luhukay

 

VfB Stuttgart

Kobel – Philipps, Karazor, Kempf (7. Stenzel) – Endo, Mangala – Massimo, Klement (61. Silas), Förster, Sosa (46. Gonzalez) – Gomez

Cheftrainer: Pellegrino Matarazzo

 

Tore: 1:0 Veerman (56.), 1:1 Gomez (81.)

Gelbe Karten: Flum / Mangala

SR: Dr. Felix Brych

Zuschauer: 29.546 (ausverkauft)

 

(ms)

Fotos: Witters

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