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Der FC St. Pauli stellt seine Lieferlogistik zukunftssicher auf

Der FC St. Pauli passt seine Lieferlogistik im Onlinehandel an und wird in Zukunft mit einem externen Logistikdienstleister zusammenarbeiten. Der Lagerstandort am Winsbergring wird im Zuge dieser Neuregelung aufgelöst. Dieser Schritt wurde nötig, weil die Infrastruktur des dortigen Lagers den kontinuierlich gestiegenen Anforderungen nicht mehr entsprechen kann und damit auch die Mitarbeitenden vor Ort an ihre Belastungsgrenze gebracht wurden. Gleichzeitig werden auf diesem Weg auch die Voraussetzungen geschaffen, um den Versand zukunftsträchtiger und nachhaltiger zu gestalten.

Diese Neuregelung ist das Ergebnis einer intensiven Analyse, bei der auch eine etwaige Neustrukturierung des bestehenden Lagers geprüft wurde. Die Räumlichkeiten am Winsbergring bieten jedoch auch bei optimaler Nutzung nicht die erforderlichen Voraussetzungen, um langfristig einwandfreie Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu garantieren. Alternativ hätte der Aufbau eines neuen, größeren Lagers an einem anderen Standort einer massiven Investition mit entsprechendem unternehmerischem Risiko bedurft, weshalb sich der FC St. Pauli für die Kooperation mit dem Logistikdienstleister entschieden hat.

Damit erfolgt gleichzeitig auch eine wichtige Weichenstellung, um etwa die Möglichkeit zu schaffen, zukünftig eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren und den FC St. Pauli auch in diesem Bereich deutlich nachhaltiger aufzustellen.

Bernd von Geldern, Geschäftsleiter Wirtschaft: "Als das Lager vor zehn Jahren aufgebaut wurde, hat der Verein nur etwa ein Drittel der Menge an Paketen verschickt, die wir aktuell versenden. Nun sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir den gestiegenen Anforderungen Rechnung tragen müssen, denn das Maß der Belastung für die Kolleg*innen im Lager ist durch das Wachstum in den vergangenen Jahren untragbar geworden. Zudem möchten und müssen wir uns auch in puncto Nachhaltigkeit weiterentwickeln, was unter den aktuellen Bedingungen kaum möglich ist. Grundsätzlich möchten wir weiterhin so wie auch bei den Entscheidungen zur Eigenvermarktung, dem Rückkauf der Merchandisingrechte oder der eigenen Teamsportkollektion möglichst viele Themen selbst umsetzen. Aufgrund der komplexen Herausforderungen und zur Minimierung des unternehmerischen Risikos haben wir uns in diesem Fall aber für die Kooperation mit einem externen Dienstleister entschieden. Selbstverständlich kommen wir unserer Verantwortung als Arbeitgeber nach, indem wir auch in der neuen Konstellation für unsere von der Lagerschließung betroffenen Mitarbeitenden entsprechende Möglichkeiten der Beschäftigung und Weiterbildung anbieten."

 

Foto: FC St. Pauli

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