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"Es war definitiv nicht unser Tag"

Für unsere Kiezkicker endete das Derby-Heimspiel gegen die "Rothosen" mit einer bitteren 0:4-Niederlage. Nach dem Abpfiff waren wir in der Mixed-Zone auf Stimmenfang.

Präsident Oke Göttlich: „Erst einmal muss ich mich bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern entschuldigen, was heute passiert ist. Es war nicht nur eine Niederlage auf dem Feld, sondern auch drumherum. Wie ich im Vorfeld bereits gesagt habe, kann man Pyrotechnik nicht verhindern. Es war aber zu viel. Der Frust sitzt tief, die Derby-Niederlage schmerzt uns alle sehr.“

Sportchef Uwe Stöver: „Man muss die Leistung des Gegners anerkennen. Der HSV hat den Sieg verdient, weil er die bessere Mannschaft war. Es war definitiv nicht unser Tag und es ist sehr ärgerlich, dass wir in so einem wichtigen Spiel nicht an unsere Leistungsgrenze kommen. Das ist enttäuschend. Nach dem Rückstand haben wir den Faden verloren.“

Sami Allagui: „Es ist eine ganz bittere Pille, die wir schlucken müssen. Wir hatten ein paar Chancen, haben aber nicht unseren besten Fußball gespielt. Beim HSV gingen sie rein, bei uns nicht. Wir haben in der Pause umgestellt und dadurch hatte der HSV mehr Platz. Den hat er eiskalt ausgenutzt.“

Alex Meier: „Man muss anerkennen, dass der HSV ganz klar besser war. Wir hatten nicht unseren besten Tag und sie haben stark gespielt. Vielleicht ist es ein Tor zu hoch ausgegangen, aber es war eindeutig. Wir sind nicht an unsere einhundert Prozent gekommen und wenn wir nicht an unsere Grenze kommen, können wir gegen jeden Gegner in dieser Liga verlieren. Gerade wenn der HSV ein gutes Spiel macht, kann es deutlich werden. An der Taktik will ich das Ergebnis keineswegs festmachen. Wir waren einfach unterlegen. Für die Fans tut es mir leid.“

Robin Himmelmann: „Wir haben zu einfache Gegentore bekommen und davon gleich vier. In den letzten Wochen haben wir ähnlich gespielt, in Paderborn waren wir zuletzt aggressiver und hatten eine größere Kompaktheit. Da sind wir mit Ballgewinnen gefährlich gewesen, das ist uns heute nicht gelungen, weil wir keinen Zugriff bekommen haben. In den nächsten Tagen werde ich keine gute Laune haben. Nach ein, zwei Tagen werde ich aber wieder Bock haben, in Sandhausen drei Punkte zu holen.“

Jan-Philipp Kalla: „Die Enttäuschung ist riesig. Wie ich unter der Woche schon betont hatte, hätte ich lieber nicht mein erstes Derby gespielt und dafür was Zählbares mitgenommen. Es wird ein paar Tage dauern, die Niederlage zu verdauen. Wir wollten kompakt stehen und die Null halten. Der HSV hatte zwar viel mehr Ballbesitz, eine Torchance aber nicht. Beim 0:1 verteidigen wir beim Abpraller dann nicht konsequent genug. Geht’s mit dem 0:0 in die Kabinen, ist es ein anderes Spiel. Die Führung hat dem HSV in die Karten gespielt. Wir hatten unsere Chancen, haben sie aber nicht genutzt.“

Daniel Buballa: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut verteidigt und dann hat uns der Freistoß des HSV bitter getroffen. Mit dem 0:1-Rückstand gehen wir in die Pause, auch da ist noch alles drin. Aber dann bekommen wir zu schnell das zweite Gegentor und damit war das Spiel fast schon gelaufen. Der Gegner war abgezockter und einen Tick mutiger als wir - das hat uns am Ende hart bestraft. Wir wollten die Fans hier heute nicht enttäuschen.“

 

(az/hb/lf)

Foto: Witters

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