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"Es ist uns gelungen, die Zuschauer nach dem Seitenwechsel mitzunehmen"

Nicht nur die 29.546 Zuschauerinnen und Zuschauer hatten zwei unterschiedliche Halbzeiten im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld erlebt, sondern auch unsere Kiezkicker. Diese stellten nach dem Abpfiff klar, dass die Partie bei einer besseren Chancenverwertung der Bielefelder schon nach 45 Minuten hätte entschieden sein können. Nach dem Seitenwechsel verdienten sich die Boys in Brown aber den Punkt. Hier die Stimmen zum Spiel.

Interims-Sportchef Andreas Rettig: "Die Mannschaft hat den Charaktertest bestanden, weil sie sich nach der wirklich schlechten ersten Halbzeit rausgekämpft hat. Auch dank der taktischen Umstellung des Trainers in der Halbzeit, aber auch dank der Leidenschaft und dem nach vorne gerichteten Spiel ist es am Ende ein positives Fazit, dass man ziehen kann. Man muss ehrlich sagen, dass das Spiel nach der ersten Halbzeit aber auch schon entschieden sein kann. Bielefeld ist keine Laufkundschaft, sie haben eine gute und eingespielte Mannschaft und in den letzten Wochen einen positiven Trend gezeigt. Unsere Mannschaft hat es am Ende aber verstanden, sich da rauszuholen."

Robin Himmelmann: "Das Unentscheiden geht in Ordnung. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme. Wir wollten hoch pressen und die Bielefelder früh unter Druck setzen. Wenn wir dann überspielt wurden, haben wir große Räume gelassen und mussten viel zurücklaufen. Wir konnten dann ein, zwei Mal in höchster Not klären, was sehr, sehr wichtig war, um nicht 0:2 in Rückstand zu geraten. Nach der Halbzeit sind wir gut rausgekommen, richtg Hinten raus hatten wir nicht die hundertprotenzigen Torchancen erarbeitet, haben den Ball aber gut laufen lassen und waren spielbestimmend. Da haben wir eine gute Energie gezeigt. Das ist auch das, was wir von Tag zu Tag verinnerlichen müssen, dann sehe ich der Zukunft auch positiv entgegen."

Marvin Knoll: "Wir haben uns viel vorgenommen, sind aber nicht richtig ins Spiel reingekommen und können nach der ersten Halbzeit froh sein, dass wir nur 0:1 zurückliegen. In der zweiten Halbzeit sind wir mit einer richtig guten Energie zurückgekommen und wollten auf jeden Fall was mitnehmen. Es ist uns gelungen, die Zuschauer nach dem Seitenwechsel mitzunehmen. Wir haben schnell den Ausgleich erzielt. Wir waren wir dran und wollten unbedingt gewinnen. Wir haben alles versucht, zum Sieg hat es leider nicht mehr gereicht."

Justin Hoogma: "Wir hatten uns vorgenommen, direkt zu attackieren, aber Bielefeld hat es von Beginn an sehr gut gemacht und das verhindert. Sie haben gute lange Bälle geschlagen, daher haben wir fast gar kein Zugriff bekommen. Zur Halbzeitpause hätte es auch eine ein höherer Zwischenstand gegen uns sein können, die Bielefelder hatten sehr viele Chancen."

YiYoung Park: "Ich freue mich, heute wieder im Millerntor-Stadion gespielt zu haben. Ich brauchte in der ersten Hälfte etwas Zeit, um wieder reinzukommen. Aber meine Kollegen haben dabei viel geholfen und die Fans uns sehr unterstützt. Daher haben wir uns hier zurückgekämpft und einen Punkt geholt. Leider hat insgesamt nicht alles geklappt, was wir uns für heute vorgenommen hatten."

Alex Meier: "Wir sind gut in die zweite Hälfte gekommen und hatten durch das Tor zu Beginn direkt Rückenwind. Ich freue mich, dass wir in der zweiten Halbzeit zumindest noch den Ausgleich erzielt haben. Auch Robin hat gut gehalten, woran man ebenfalls gesehen hat, dass wir mit Beginn der zweiten Halbzeit an Selbstvertrauen gewonnen haben."

Johannes Flum: "Es ging los mit dem Elfmeter, der uns natürlich Unsicherheit verschafft hat. Das soll aber auch kein Alibi sein, die erste Halbzeit war einfach schwach. Aber dann geht es geht darum, dass wir uns zusammengesetzt haben und eine Reaktion gegen eine starke Bielefelder Mannschaft gezeigt haben."

 

(ak/az/cp/jh)

Fotos: Witters

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