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"Am Ende hat dann auch das Quäntchen Glück gefehlt"

Im Spitzenspiel gegen den SV Darmstadt 98 haben unsere Kiezkicker nach 0:2-Rückstand alles reingeworfen, am Ende mussten sie sich aber mit 1:2 geschlagen geben. Nach dem Spiel waren sich die Kiezkicker einig, dass sie die erste Halbzeit verschlafen hatten, mit der Leistung nach der Pause aber zufrieden sein konnten, auch wenn sie die Niederlage nicht mehr abwenden konnten. Die Stimmen zum Spiel.

Cheftrainer Timo Schultz: "Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen. Vielleicht haben sich die Jungs zu viel vorgenommen. Von den Abläufen, gerade im Angriffspiel wollten wir mehr über die Flügel agieren, war es nicht klar genug. Dementsprechend hatten wir zu viele Ballverluste drin und hinten Abstimmungsprobleme. So bekommen wir auch das erste Gegentor, aus einer Situation, die wir locker klären können. Das zweite Tor war ein absoluter Sonntagsschuss. Den beiden Gegentreffern rennen wir dann hinterher. Ich kann den Jungs ab der 20., 25. Minute überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir haben viel Druck aufgebaut, haben uns Chancen herausgespielt und den Gegner hinten reingedrängt. Die Einwechselspieler haben unser Spiel auch noch mal belebt. Trotzdem haben wir es geschafft, bei 23 Torschüssen nur ein Tor zu schießen. So verlierst du den Platz als Verlierer. Das tut heute weh, das ist den Darmstädtern letzte Woche ähnlich gegangen. Heute haben sie dann einen Sieg eingefahren und waren der strahlende Sieger. Das gleiche werden wir nächste Woche zuhause gegen Nürnberg auch probieren. Wir tut sich die Mannschaft jetzt einfacher, wo wir mal runter sind von den Aufstiegsplätzen, dass wir, wo einige uns abschreiben werden, noch mal Anlauf nehmen. Wir haben uns definitiv noch nicht aufgegeben. Wir werden uns jetzt einmal schütteln und gegen Nürnberg versuchen, die Ausgangslage direkt wieder zu verbessern. Die verändert sich momentan von Woche zu Woche. Wir haben in den letzten Wochen einige Punkte liegenlassen und die müssen wir in den nächsten Wochen wieder reinholen."

Philipp Ziereis: "Schon Ende der ersten Halbzeit haben wir es besser gemacht und in der zweiten Halbzeit haben wir eine sehr gute Reaktion gezeigt. Wir haben unsere Angriffe gut durchgespielt und hatten unsere Chancen. Wir haben die Räume besser bespielt und sind besser zwischen die Ketten gekommen. Am Ende hat dann auch das Quäntchen Glück gefehlt. Im Großen und Ganzen können wir uns für die zweite Halbzeit nichts vorwerfen. Wir haben am Anfang das Spiel verschlafen, laufen dann einem 0:2-Rückstand hinterher und dann wird es natürlich schwierig."

Leart Paqarada: "Wir bekommen in der ersten Halbzeit unnötige Gegentore, das bestraft Darmstadt. Wir haben es in der zweiten Hälfte besser gemacht, da haben wir unsere Qualität gezeigt. Wir haben alles versucht, am Ende sollte es aber nicht sein. Darmstadt hat alles wegverteidigt. Ich denke, wir können auf die Leistung trotzdem stolz sein. Wir werden in den letzten Spielen alles reinwerfen und schauen dann, was am Ende dabei rumkommt."

Lukas Daschner: "Wir wussten, dass Darmstadt gut verteidigt. Die erste Halbzeit haben wir ein bisschen verschlafen, später dann viel Druck aufgebaut. Jeder von uns weiß, was auf dem Spiel steht. Wir müssen mehr mit der Einstellung ins Spiel gehen, dass wir nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen haben. Wir müssen unsere Punkte holen, dann werden wir sehen, was drin ist."

Torsten Lieberknecht (Co-Trainer SV Darmstadt 98): "In der ersten Halbzeit ist unsere Ball- und Körperruhe sehr gut aufgegangen. Wir freuen uns über den Sieg hatten in einer Druckphase aber auch das nötige Spielglück, in der wir das 2:0 machen. Das haben wir heute auch mal gebraucht. Nach meinem Geschmack haben wir zu tief verteidigt, das hat heute aber mal dazugehört. Wir freuen uns und wissen, dass es eng bleiben wird. Wir werden schauen, was passiert. Ein riesen Dankeschön geht an alle Zuschauer – an unsere Fans aber auch an das ganze Stadion, Sie waren heute das Salz in der Suppe. Das Privileg heute hier wieder spielen zu dürfen, war unglaublich."

Luca Pfeiffer (SV Darmstadt 98): "In den letzten beiden Spitzenspielen hatten wir vor allem defensiv Probleme. Wir wissen aber, was wir können. Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner gespielt und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und Toren im richtigen Moment das Spiel für uns entschieden."

Fabian Holland (SV Darmstadt 98): "Hier zu treffen, ist immer was Besonderes. Wenn der Ball über das Stadion geht, wäre es so gewesen. Wir sind froh, weiter oben dabei zu sein und wollen bis zum Ende darum kämpfen."

 

(ms/hb)

Fotos: Witters

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