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"Wir wollten ein Feuerwerk abbrennen und das ist uns gut gelungen"

Sechster Heimsieg hintereinander, fünftes Spiel in Folge gewonnen und das deutlich mit 4:0 gegen Hansa Rostock. Nach dem Spiel waren unsere Kiezkicker logischerweise bester Laune und blickten entsprechend zufrieden auf die zurückliegenden 90 Minuten zurück.

Cheftrainer Timo Schultz: "Ich muss zugeben, dass Rostock uns mit der Aufstellung schon ein bisschen überrascht hat, gerade mit Lukas Fröde so flexibel, darauf mussten wir erst einmal reagieren. Entsprechend hatten wir am Anfang Probleme mit dem Zugriff, das Spiel ist dann mit der ersten Chance, wo wir direkt ein Tor erzielen, gekippt. Hinten raus haben die Jungs dann extreme Spielfreude gezeigt. Ich bin natürlich sehr zufrieden und glücklich. Es war ein auf jeden Fall verdienter Sieg für uns. Wenn man ein Spiel nach dem anderen gewinnt, ist klar, dass das Selbstvertrauen sehr hoch ist, dann klappen dann auch solche Joker-Tore. Die Art und Weise, wie wir unsere Tore erzielt haben, aber auch die Art und Weise, wie wir gegen den Ball gespielt haben, war sehr gut. Wenn ich sehe, wie stabil unsere Viererkette ist mit einem bärenstarken Afeez davor. Die Stimmung war super, der Spielverlauf hat sein Übriges dazugetan. Ich bleibe aber dabei, dass ich mich gefreut hätte, wenn Gäste-Fans da gewesen wären. Ich hoffe, dass wir irgendwann wieder dahin kommen, dass sowohl Heim- als auch Gäste-Fans dabei sind und wenn's geht auch in Vollauslastung. Es muss aber weiter sicher sein. Das sollte weiter über allem stehen."

Philipp Ziereis: "Wir wussten, was das Spiel gegen Rostock unseren Fans bedeutet. Ein besonderes Spiel für uns und alle St.-Pauli-Fans. Man hat schon beim Aufwärmen gemerkt, was hier für eine Stimmung ist. Wir wollten ein Feuerwerk abbrennen und das ist uns gut gelungen. Lediglich die ersten 10, 15 Minuten hatten wir eine Phase, in der wir nicht den kompletten Zugriff hatten. Wir sind aber immer besser reingekommen und haben das Ding auf unsere Seite gezogen. Wenn wir solche Spiele Woche für Woche abliefern, das ist klar, dass das Thema Bundesliga immer wieder hochkommt. Wir sind glücklich, dass das Stadion tobt. Wir arbeiten Woche für Woche hart, geben weiter Gas und wollen weiter das Maximum rausholen. Wir haben aber noch einen sehr langen Weg vor uns. Vor der Saison haben nicht viele mit uns gerechnet, deswegen genießen wir das. Mal schauen, was am Ende rauskommt."

Guido Burgstaller: "Wir haben eiskalt zugeschlagen mit den ersten beiden Toren. Wir sind dann immer besser ins Spiel reingekommen, hätten aber noch mehr Tore schießen können. Mit dem 4:0 sind wir aber sehr glücklich, es war von hinten bis vorne eine gute Leistung."

Jakov Medić: "Nach den beiden Toren war es für Rostock schwer, ins Spiel zurückzukommen. Wir haben in jedem Heimspiel gezeigt, wie schwer es ist, gegen uns am Millerntor zu spielen. Das haben wir auch heute wieder gezeigt - mit diesen fantastischen Fans im Rücken. Ich habe während des Spiels zu Paqa gesagt "Was ist hier los?! Ich kann mich kaum aufs Spiel konzentrieren", weil die Fans so laut waren. Wir haben das genossen und haben einfach gespielt. Jetzt müssen wir uns auf Dresden konzentrieren und versuchen, auch im Pokal zu gewinnen."

Luca Zander: "Man hat es sicherlich gesehen, dass wir alles auf dem Platz reingeworfen haben und sich der aufwand gelohnt hat. Heute haben wir alle gemerkt, dass die Atmosphäre noch mal stimmungsvoller war. Wir freuen uns umso mehr, unseren Fans so einen Sieg geschenkt zu haben. Wir werden alles dafür tun, hier am Millerntor weiter unsere Spiele zu gewinnen."

Etienne Amenyido: "Wahnsinn! Eine Wahnsinns-Stimmung auch! Ich konnte die Fans heute das erste Mal auch auf dem Platz erleben. Das war schön! Wir treten sehr selbstbewusst auf und dann helfen uns auch die ersten beiden Tore. Wenn man dann in einen Lauf kommt, sind wir schwer aufzuhalten."

Jens Härtel (Cheftrainer Hansa Rostock): "Es ist unstrittig, dass der Sieg für St. Pauli absolut verdient ist, auch in der Höhe. Wir hatten in dem Spiel 15 gute Minuten, die ersten zehn und die fünf nach der Pause. Wir hatten Situationen, in den wir Tore hätten machen können oder sogar müssen. Weil wir es nicht gut verteidigen, bekommen wir das 0:1 und direkt danach das 0:2. Wir hatten unsere Phasen, aber auch am und im eigenen Strafraum war St. Pauli dann besser als wir. Auch deshalb verlierst du dann so ein Spiel und kannst nicht noch mal zurückkommen."

 

(hb)

Fotos: Witters

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