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„Kämpferisch kann man allen ein großes Lob aussprechen“

Auch der Tabellenvierte Paderborn konnte die Siegesserie unserer Jungs nicht beenden und so holten diese im sechsten Spiel in Folge drei Punkte. Nach dem Abpfiff blickten unsere Boys in Brown auf eine richtig gute erste Halbzeit und eine nicht so gute zweite Hälfte zurück. Mit dem Ergebnis waren sie natürlich sehr zufrieden. Die Stimmen zum Spiel.

Cheftrainer Fabian Hürzeler: „Wir haben ein sehr gutes Zweitligaspiel gesehen. Mit der ersten Halbzeit meiner Mannschaft konnte ich sehr zufrieden sein. Wir hatten wirklich guten Ballbesitz und gute Ballbesitzpassagen und haben es immer wieder geschafft, in die Verlagerung zu kommen. Wir haben uns früh mit dem 1:0 belohnt und waren auch danach die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen und erzielen ein überragendes zweites Tor. Das Einzige, was ich in der ersten Halbzeit kritisieren muss, ist, dass wir irgendwann zu kompliziert gespielt und einfach Ballverluste hatten, die Paderborn stark gemacht haben. Nach der Pause passiert das, was bei einer 2:0-Führung eigentlich nicht passieren sollte. Ein frühes Gegentor. Danach wurden wir in bestimmten Phasen zu passiv, in den Zwischenräumen waren wir nicht mehr so aktiv und auch mit Ball so mutig und konsequent wie noch in der ersten Halbzeit. Das gilt es zu analysieren. Wir befinden uns in einem Prozess, da gehört auch Glück dazu, das hatten wir in der Nachspielzeit. Das Glück haben sich meine Jungs aber erarbeitet. Wir wissen, woran wir sind und dass wir weiter hart arbeiten müssen.“

Lukas Daschner: „Ich meine, dass ich zuletzt in der U19 einen Doppelpack geschnürt habe. Gegen Wuppertal oder Düsseldorf, ganz genau weiß ich nicht mehr. Das zweite Tor war super rausgespielt, das ging schon hinten los und Manos spielt dann einen super Ball in die Mitte zu mir. Dann hatte ich ein bisschen Glück, dass der Ball vom Pfosten reingeht und nicht rausspringt. In der ersten Halbzeit hatten wir noch mehr Chancen, da haben wir es verpasst, ein Tor mehr zu machen. Nach dem Seitenwechsel haben wir ein unglückliches Gegentor kassiert. Wir haben dann nicht mehr so mutig rausgespielt, wie man es von uns kennt. Mit Blick auf die zweite Halbzeit müssen wir Lösungen finden, wie wir nicht so passiv werden. Das waren wir bis zur 60. Minute. Nach einer Unterbrechung war es dann besser. Am Ende war es ein glücklicher, aber auch verdienter Sieg. Wir arbeiten jede Woche hart und geben uns nicht zufrieden, mit dem was wir haben, sondern werden weitermachen.“

Eric Smith: „Es war eines der schwersten Auswärtsspiele. Gegen Paderborns schnelle Spieler war es nicht leicht. Wir haben versucht, etwas tiefer zu stehen, um keine Räume herzugeben. Wir haben das gut umgesetzt. Am Ende wurde es noch mal eng, da mussten wir alles geben und kämpfen, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt und uns einige Chancen herausgespielt. Der Konter zum 2:0 war überragend. Auch so wollen wir Fußball spielen. Defensiv standen wir zudem wieder sehr stabil. Das Ergebnis ist natürlich super. Wir sind alle glücklich, dass wir heute gewonnen haben.

Marcel Hartel: „Es ist ein schönes Gefühl, auch das dritte Auswärtsspiel in Folge gewonnen zu haben, nachdem wir auswärts eine sehr lange Durtstrecke hatten. Sechs Spiele in Folge gewonnen zu haben, fühlt sich richtig gut an - auch für unsere Fans. Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns, man hat aber gemerkt, dass die komplette Mannschaft den Willen gezeigt hat, den Sieg einzufahren. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, die fußballerisch beste unter Fabian Hürzeler, und eine nicht so gute zweite Halbzeit, in der wir nicht mehr so mutig waren. Kämpferisch kann man allen ein großes Lob aussprechen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, also auch uns. Wir müssen fokussiert bleiben und mit der Leidenschaft, die wir in den letzten Spielen gezeigt haben, den Weg fortsetzen.

Leart Paqarada: „Es war heute ein hart umkämpfter Sieg, bei dem wir hier und da auch ein bisschen Glück hatten. Das dürfen wir auch nicht überstrapazieren, sondern müssen unsere Qualität auf den Platz bringen. Es ist Wahnsinn, mit so einem Lauf haben wir nicht gerechnet. Wir wussten, was wir drauf haben, aber dass wir sechs Mal in Folge gewinnen, ist schon was Besonderes.

Oladapo Afolayan: „Es war ein schweres Stück Arbeit, die drei Punkte einzufahren. Wir haben eine gute Leistung gezeigt und sind glücklich, das Spiel gewonnen zu haben. In der zweiten Hälfte hätten wir das Spiel noch mehr kontrollieren können, da haben wir Paderborn ins Spiel kommen lassen und ihnen früh Hoffnung gegeben. Wir haben die Führung aber verteidigt und so den sechsten Sieg eingefahren.“

Lukas Kwasniok (Cheftrainer SC Paderborn 07): „Glückwunsch an den FC St. Pauli zum Sieg. In den ersten 15 Minuten haben beide Teams versucht, eine gute Positionierung zu finden. Was das Positionsspiel angeht, sind beide Mannschaft top in der Liga. Kein Team konnte sich so richtig durchsetzen und dann bekommen wir das 0:1 nach einem Einwurf gegen uns. Da wussten wir, was auf uns zukommt, wir waren in dem Moment aber nicht da. In vielen kleinen Dingen, wie beim Einwurf, den laut TV-Bilder unser hätte sein müssen, war das Glück nicht auf unserer Seite. Um St. Pauli zu schlagen, brauchst du diese Momente auf deiner Seite. Die hatten wir nicht. Das Gegentor hat uns geschockt, die Schulter und der Kopf sind runtergegangen. Beim 0:2 waren vom gegnerischen bis zum eigenen Tor zweiter Sieger und dann kassierst du das zweite Tor. In der zweiten Halbzeit wollten wir eine Reaktion zeigen. Die Mannschaft hat St. Pauli dann alles abverlangt hat, es war ein unfassbarer Geist in der Mannschaft. Ich mega stolz drauf, hätte aber gerne noch einen Punkt mitgenommen. Wir haben eine bislang eine tolle Saison gespielt, es sind noch elf Spiele zu gehen. Mal schauen, was am Ende rumkommt.

 

(hb)

Fotos: Witters

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