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„Ich nehme viel Positives aus dem Spiel mit“

Zum Abschluss der Vorbereitung auf die Rückrunde haben sich unsere Kiezkicker am Millerntor mit 0:0 vom dänischen Erstligisten FC Midtjylland getrennt. Nach dem Abpfiff blickten die Braun-Weißen zufrieden auf die Generalprobe vor dem Ligastart beim 1. FC Nürnberg zurück.

Cheftrainer Fabian Hürzeler: „Ich nehme viel Positives aus dem Spiel mit. Speziell wie wir gegen den Ball gearbeitet haben, war sehr, sehr gut. Wir haben sehr kompakt gegen den Ball gearbeitet und haben nur einen Torschuss zugelassen, der aus einem eigenen Fehler zustandegekommen ist. Nach Ballgewinnen, davon hatten wir viele, waren wir nicht so konsequent wir in den vergangenen Spielen. Wir sind nicht so hinter die letzte Kette gekommen. Mit Ball war es in vielen Phasen zu unsauber, da waren zu einfache Fehler dabei. Wenn wir von hinten rausgespielt haben, sind wir nicht jedes Mal durchgekommen. Die drei, vier Mal, wo es aber geklappt hat, sind wir am Ende auch in der Box des Gegners gelandet. Es war heute nicht alles top, es waren aber viele positive Aspekte dabei. An den Kleinigkeiten gilt es jetzt noch zu arbeiten.“

Lukas Daschner: „Defensiv können wir viel aus Spiel mitnehmen, wie in Mönchengladbach haben wir wieder zu Null gespielt. Heute haben wir bis auf einen Torschuss eigentlich gar nichts zugelassen. Darauf können wir aufbauen. Midtjylland war im Umschaltspiel gefährlich, da haben wir aber gut absichern können. In der Offensive war es heute gegen eine kompakt verteidigende Mannschaft nicht einfach für uns. Midtjylland hat das Zentrum dicht gemacht und auf unsere Bälle gewartet. Trotzdem hatten wir gute Chancen, wenn ich an den Lattenkracher von Manolis und den Kopfball von Jackson vor der Pause denke. Generell hätten wir die eine oder andere Situation besser ausspielen können. Am Spiel mit dem Ball werden wir in der kommenden Woche sicherlich noch arbeiten. Wir wissen, dass wir weiter an uns arbeiten müssen, gehen aber mit einem positiven Gefühl in die Rückrunde.“

Marcel Hartel: „Wir haben heute defensiv sehr gut standen, haben aber auch gut kombiniert. Im letzten Drittel hat dann die letzte Konsequenz gefehlt. Wir freuen uns jetzt auf das Spiel gegen Nürnberg. Es ist wichtig, gut in die Liga zu starten und darauf liegt jetzt der komplette Fokus. Wir haben an kleinen Stellschrauben gedreht und das hat in den Testspielen gut funktioniert.“

David Otto: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, der sehr kompakt gestanden hat. Positiv ist, dass wir gegen ein richtig gutes Team zu Null gespielt haben. Man darf nicht vergessen, dass Midtjylland in der Europa League Lazio Rom mit 5:1 besiegt hat und da in der Gruppenphase zwölf Tore erzielt hat. Nach dem Zu-Null-Spiel in Gladbach war es einfach wichtig, die defensive Stabilität heute noch mal zu bestätigen. Da haben wir uns stabilisiert und das wird auch in der Liga wichtig. Da werden wir auch auf kompakt verteidigende Teams treffen. Im Spiel mit dem Ball können wir die Situationen noch besser ausspielen. Da haben wir heute zu leichtfertig Bälle verloren – sowohl im Spielaufbau als auch im Umschaltspiel. Da brauchen wir noch mehr Ballsicherheit. Die Vorbereitung ist generell gut gelaufen, auch für mich. Ich habe die Chance, die jeder nach dem Trainerwechsel hatte, ein Stück weit auch genutzt und bin froh, dass die Leistungen gepasst haben. Wir werden nun analysieren, was heute gut und schlecht gelaufen ist und legen den Fokus dann voll auf Nürnberg.“

Karol Mets: „Heute sind zwei gleichwertige Mannschaft mit einer jeweils klaren Spielidee aufeinandergetroffen. Unterm Strich ist das 0:0 leistungsgerecht. Hinten die Null zu halten, sollte immer das Ziel sein. Wir haben es heute geschafft, dass sie kaum zum Abschluss gekommen sind. Mein erstes Spiel am Millerntor hat sich super angefühlt, auch wenn das Stadion nicht voll war. Ich kann mir natürlich nur vorstellen, wie es sein wird, wenn das Millerntor ausverkauft ist. Auf die Heimspiele freue ich mich schon. Ich fühle mich super, es wird von Tag zu Tag besser. Meine Erfahrung hilft mir natürlich, die Jungs helfen mir aber auch und der Trainer spricht viel mit mir. Das macht es für mich einfach.“

 

(hb/lg)

Fotos: Witters

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