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Faktenkarussell - SSV Jahn Regensburg

Nach der dritten Länderspielpause der Saison und dem erfolgreichen Test gegen Odense BK (3:1) haben unsere Kiezkicker in der 2. Bundesliga am Sonntag (19.11., 13:30 Uhr) den SSV Jahn Regensburg zu Gast am Millerntor. Wir haben uns den Aufsteiger aus der Oberpfalz etwas genauer angesehen und wie gewohnt einige Fakten zusammengetragen.

Schon fünf Siege

In seiner letzten Zweitligasaison 2012/13 ist der SSV Jahn Regensburg nach nur einem Jahr in der 2. Bundesliga als Tabellenletzter wieder abgestiegen. Damals hatten die erstmals 2003/04 zweitklassigen Oberpfälzer am Ende nur 19 Punkte und eine Tordifferenz von -29 vorzuweisen. In der aktuellen Saison haben die Regensburger nach 13 Spielen bereits fünf Siege auf dem Konto und damit exakt einen Dreier mehr als damals nach 34 Spielen.

Hopp oder Top

Als einzige Team der Liga hat die Elf von Cheftrainer Achim Beierlorzer noch nicht Unentschieden gespielt. Nach 13 Spielen kommt die Mannschaft auf die eben angesprochenen fünf Siege und acht Niederlagen  - die bislang erbeuteten 15 Punkte bedeuten Tabellenplatz 13. Vor der Länderspielpause gab es zwei wichtige Siege zu bejubeln, erst besiegte der SSV den 1. FC Kaiserslautern mit 3:1, anschließend die SpVgg Greuther Fürth mit 3:2.

Schmales Geld

Mit einem Mini-Marktwert von nur etwa 8,4 Mio. Euro (Quelle: transfermarkt.de) hat Regensburg den mit Abstand günstigsten Kader der Liga. Die in der Liga hinter dem SSV rangierenden Mannschaften Greuther Fürth (15,6 Mio.), VfL Bochum (16,1 Mio.) oder auch Dynamo Dresden (17,1 Mio.) verfügen über Spielermaterial mit etwa dem doppelten Gesamt-Marktwert. Besonders bemerkenswert: Es stehen noch zwölf Spieler im Kader, die 2015/16 bereits in der Regionalliga Bayern für Regensburg gespielt hatten.

Urgest(Hein)

Mit erst 27 Jahren hat Rechtsverteidiger Oliver Hein schon 200 Spiele für den Jahn auf dem Buckel. Der gebürtige Straubinger kam 2009 vom FC Dingolfing zur U19 des Jahn. Seitdem ist Hein in acht Spielzeiten und drei Spielklassen mit den Oberpfälzern dreimal aufgestiegen und zweimal abgestiegen. Auf der Rekordspieler-Liste des Jahn rangiert Hein auf Platz zwei, vor ihm steht mit 254 Spielen nur noch Stefan Binder.

Zweikampfstarkes Duo

Auf Seiten der Regensburger präsentierten sich in der laufenden Saison vor allem Marvin Knoll und Sebastian Nachreiner sehr zweikampfstark. Knoll rangiert mit 65,3 Prozent gewonnener Duelle auf Platz acht, Nachreiner mit 62 Prozent gewonnener Zweikämpfe auf Rang 13. Zum Vergleich: Lasse Sobiech (71,9 Prozent) ist aktuell bester Zweikämpfer in Liga zwei, Christopher Avevor (67,5 Prozent) belegt Platz fünf.

Durchmarsch

Nach dem Abstieg in die Regionalliga Bayern 2015, kämpften sich die Oberpfälzer in zwei Jahren bis in die 2. Bundesliga zurück. Dem damaligen Trainer Heiko Herrlich glückte, nach dem direkten Wiederaufstieg in Liga 3 im Sommer 2016, in der vergangenen Saison in der Relegation gegen den TSV 1860 München der Durchmarsch. Nach diesem Erfolg nahm der gebürtige Mannheimer ein Angebot aus der Bundesliga an und wechselte zu Bayer 04 Leverkusen. In Regensburg übernahm Achim Beierlorzer.

 

(jb)

Foto: DFL

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