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„Nach der Auslosung hat er mir direkt geschrieben“

Für Neuzugang Hauke Wahl war es ein besonderer Moment, als gebürtiger Hamburger gegen Düsseldorf erstmals von Beginn an im Millerntor-Stadion aufzulaufen. Vor dem Pokalduell in Delmenhorst am Sonnabend (12.8., 15:30 Uhr) sprach unser Innenverteidiger unter anderem über...

... seinen Start beim FC St. Pauli: „Am Anfang der Saison weiß man nie so richtig, wo man steht. Wir wären natürlich glücklicher gewesen, wenn es sechs Punkte nach zwei Spielen gewesen wären. Düsseldorf ist aber auch eine Mannschaft, die Ambitionen hat, die einen extrem guten Fußball spielt - da können wir mit den vier Punkten zufrieden sein.“

... seine Rolle nach dem Abgang von Jakov Medic: „Für mich war es auch ungewohnt, am ersten Spieltag auf der Bank zu sitzen. Aber auch die Sache habe ich so angenommen. Ich habe trotzdem meine Einsatzzeit bekommen. Dann hat sich etwas bei Jakov ergeben, was mir die Möglichkeit gegeben hat, am Wochenende zu spielen. So ist der Fußball. Ich habe in diesem Fall davon profitiert. Insgesamt fühle ich mich hier sehr wohl.“

... die Aufnahme ins neue Team: „Das Team hat es mir extrem einfach gemacht, mich als Neuzugang hier zu integrieren. Die Jungs haben mich sehr gut aufgenommen. Das zeigt natürlich auch den Teamgeist, der hier herrscht. Dazu kommt noch das hohe Niveau und die Breite im Kader. Es ist sehr eng mit den einzelnen Spielern und wir verstehen uns sehr gut - umso einfacher ist das dann auch.“

... als gebürtiger Hamburger beim FC St. Pauli zu spielen: „Für mich ist es außergewöhnlich. Als Kind habe ich nicht davon geträumt, weil ich damals noch Handball gespielt hatte, als ich in Hamburg gewohnt habe. Aber es ist schon etwas Besonderes, in meiner Heimatstadt zu spielen und auch hier zu leben. Das Ziel war es eigentlich, mit meiner Frau nach meiner Karriere wieder hierher zu ziehen. Jetzt haben wir das schon während meiner Karriere geschafft (lacht). Es macht mich unfassbar stolz.“

... das anstehende Pokalspiel bei Atlas Delmenhorst: „Im Pokal geht es einfach darum weiterzukommen. Dieser Wettbewerb macht extrem viel Spaß. Trotzdem darf man nicht zu sehr in die Zukunft blicken. Delmenhorst wird ein unangenehmer Gegner sein, gegen den wir uns erstmal durchsetzen müssen. Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass Pokalspiele unfassbar viel Spaß machen und immer etwas Besonderes sind. Ich denke, dass Pokalspiele hier am Millerntor noch mal cooler sind.“

... sein Tor für Holstein Kiel und das Weiterkommen in der 2. Pokal-Runde 2021 gegen Bayern München: „Ich werde ab und an mal auf mein Tor angesprochen. Natürlich war das damals eine geile Pokalsaison für uns. Leider haben wir damals die zwei besten Mannschaften Deutschlands zugelost bekommen mit Bayern und dann Dortmund. Aber trotzdem kann man auch aus solchen Spielen immer etwas mitnehmen.“

... die gemeinsame Zeit in Kiel mit Delmenhorsts Trainer Dominik Schmidt: „Er war auch Innenverteidiger und wir haben Seite an Seite zusammengespielt. Er hat mir auch direkt nach der Auslosung geschrieben, dass wir uns dann mal endlich wiedersehen. Wir haben auch hin und wieder mal Kontakt. Wir haben uns damals in Kiel gut verstanden - er war, als ich 2018 gekommen bin, Vizekapitän. Ich bin dritter Kapitän geworden und dementsprechend haben wir immer viele Dinge besprochen. 'Schmidti' war immer ein gradliniger Typ, der offen Dinge angesprochen hat. Genau das schätze ich auch sehr an ihm.“

... seine Rückkehr in die Heimat: „Das Schönste neben dem Fußball ist, dass ich nicht mehr pendeln muss (lacht). Ich genieße es sehr, jetzt den ganzen Tag bei meiner Frau zu sein. Ich glaube, mein Hund freut sich auch sehr darüber. Das ist etwas sehr Schönes. Meine ganze Familie wohnt hier oder in der Nähe. Meine Schwägerinnen, mein Bruder, es sind einfach kürzere Wege und jedem Hamburger ist bewusst, was das für eine schöne Stadt ist.“

 

(ch)

Fotos: FC St. Pauli

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