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Hinweise zur An- und Abreise beim Derby

Am Mittwochvormittag (26.9.) äußerten sich Vertreter des HSV, des FC St. Pauli sowie der Hamburger und Bundespolizei dazu, wie die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Derby am Sonntag (30.9.) aussehen werden und welche Anreisemöglichkeiten für die Fangruppen bestehen. Dabei lobten alle Parteien die gute Kommunikation und Zusammenarbeit untereinander.

Timo Zill, Pressesprecher der Polizei Hamburg, nannte als Ziel aller getroffenen Maßnahmen eine klare Trennung der beiden Fanlager im Stadion wie auch bei der An- und Abreise. Um das zu gewährleisten, sei die Zahl der Polizeikräfte für ein Fußballspiel weit überdurchschnittlich bemessen. Dazu werden neben Hamburger Polizisten auch die Bundespolizei, Hunde- und Reiterstaffeln sowie sogenannte Szenekundige Beamte rund um das Spiel im Einsatz sein. Darüber hinaus würden auch vermehrt Beamte in Zivil beim Derby aktiv sein, mobile Videoteams und sogar Hubschrauber stünden bereit.

Ähnlich wie im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg plant die Polizei auch, ab Sonnabend 18 Uhr ein Portal freizuschalten, auf dem Fotos und Videos hochgeladen werden können, die vermeintlich Straftaten in diesem Kontext dokumentieren und bei der Aufklärung helfen könnten. Christoph Pieper, Leiter Medien beim FC St. Pauli, äußerte sich kritisch zu dieser Entscheidung: "So sehr wir uns darüber freuen, dass durch die gute Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Polizei auch die Wünsche unserer Fans für die Anreise berücksichtigt und ermöglicht werden konnten, sind wir in diesem Punkt nicht einer Meinung. Für den FC St. Pauli greift das im Kontext eines Fußballspiels zu weit und ist in der gesamtgesellschaftlichen Betrachtung ein falsches Signal."

Und so soll die Anreise der Fans des FC St. Pauli konkret aussehen:

Ab 9 Uhr versammeln sich die Fans am Millerntor-Stadion und dem Heiligengeistfeld, anschließend gibt es einen gemeinsamen Marsch zum Bahnhof Landungsbrücken. Von dort fahren ab 10:10 Uhr drei Sonder-S-Bahnen ohne Zwischenstopp bis zum Bahnhof Bahrenfeld. Auch die nachfolgenden Züge der Linie S1 können genutzt werden. In Bahrenfeld besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Fanmarsch zum Volksparkstadion teilzunehmen oder die Shuttle-Busse zu nutzen.

 "Wir empfehlen unseren Fans, sich dieser gemeinsamen Anreise anzuschließen. Um Konflikte und Provokationen zu umgehen, sollte die Anreise in kleinen Gruppen, insbesondere über die Bahnhöfe Eidelstedt und Stellingen vermieden werden", sagte Pieper dazu. Für die Abreise nach dem Spiel gelten die gleichen Empfehlungen und Wege.

Auch im Stadion selbst gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. So werden unter anderem mehr Ordner als üblich im Einsatz sein, die Maßnahmen zur Videoüberwachung sowie der Wachdienst an den Tagen vor dem Spiel wurden verstärkt. Um einen reibungslosen Einlass zu gewährleisten, wird das Stadion ab 11:30 Uhr eine halbe Stunde früher als üblich geöffnet. Zuschauer können Taschen bis zu einer Größe von DIN A4 mitnehmen, für größere Taschen gibt es eine Abgabestelle.

Für das Public Viewing im Millerntor-Stadion gelten ähnliche Bestimmungen wie auch bei normalen Heimspielen des FC St. Pauli. "Das Tragen von Gästefarben ist nicht gestattet", erläuterte Pieper, "dabei geht es nicht darum, HSV-Fans auszuschließen, sondern darum, Konfliktpotenziale abzubauen." Aus polizeilicher Sicht sei das Public Viewing ausdrücklich zu begrüßen und unproblematisch, so Polizeisprecher Zill.

 

(hbü)

Foto: Witters

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