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"Ich will und muss noch torgefährlicher werden"

Im Sommer 2020 wechselte Lukas Daschner vom Drittligisten MSV Duisburg ans Millerntor, in seiner ersten Saison in Braun und Weiß kam der Mittelfeldspieler auf 25 Einsätze und vier Vorlagen. In der kommenden Spielzeit will Daschner den nächsten Schritt machen, er will auf mehr Einsatzzeiten kommen und sich für mehr Startelfeinsätze aufdrängen.

"Wirklich schwer ist mir der Schritt nicht gefallen", so Lukas Daschner über seinen Wechsel aus dem Ruhrgebiet ans Millerntor. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wagte im vergangenen Sommer den Schritt ans Millerntor und damit erstmals raus aus der Heimat. "Die Menschen in Hamburg und unser Team haben es mir leicht gemacht, hier anzukommen", begründete Daschner das schnelle Einleben im neuen Umfeld. Vor allem innerhalb der Mannschaft habe sich unsere Nummer 13 vom ersten Tag an wohl und willkommen gefühlt. 

Sportlich blickte Daschner mit gemischten Gefühlen auf seine erste Saison am Millerntor zurück. In 25 von 35 Pflichtspielen kam der Rechtsfuß zum Einsatz, nur zwei Mal stand er dabei in der Startelf. Mit 23 Einwechslungen war Daschner der am häufigsten von Cheftrainer Timo Schultz eingewechselte Kiezkicker. "Ich habe nicht so oft von Beginn an gespielt, wie ich es mir erhofft habe", so der Blondschopf, der nur in Sandhausen und Würzburg in der Startelf gestanden hatte und im kommenden Jahr gerne auf den Titel des am meisten eingewechselten Kiezkickers verzichten kann. "Ich habe aber viel mitnehmen können und sehe mich nach dem Jahr auf jeden Fall einen Schritt weiter."

Vor allem in der starken Rückrunde war es für den langjährigen Duisburger (2013 bis 2020) schwer, in die erste Elf zu rutschen. "In der Phase mit neun Siegen aus elf Spielen konnte man schlecht zum Trainer gehen und sagen, dass er durchwechseln soll. Wenn es in einem Team funktioniert, ist es das Normalste auf der Welt, dass man dann nicht viel ändert. Mir persönlich hat das natürlich nicht in die Karten gespielt", so der 22-Jährige, der sich trotz der geringen Einsatzzeiten aber sehr über den Erfolg der Mannschaft freute. "Am Ende waren wir in einer komfortablen Situation, von der wir im Winter nicht geträumt haben."

Nach der Sommerpause will sich Daschner vom ersten Trainingstag an mit guten Leistungen bei Coach Schultz für einen Platz im Mittelfeld empfehlen. "Die Karten werden wieder neu gemischt. Ich werde das Gespräch mit dem Trainer suchen, um zu erfahren, was er von mir erwartet. Ich werde dann versuchen, das bestmöglich umzusetzen", so der Mittelfeldspieler, der in der abgelaufenen Saison vier Vorlagen beisteuerte, selbst aber nicht getroffen hatte.  

Daschner will an sich weiter hart für mehr Einsatzzeiten arbeiten. "Ich will und muss noch torgefährlicher werden. Im Spiel gegen den Ball und generell im körperlichen Bereich habe ich mich im letzten Jahr schon verbessert. Da geht aber noch mehr." Einen Platz auf dem Rasen will er sich in der kommenden Saison erspielen und erkämpfen und dann hoffentlich auch nicht mehr vor leeren Rängen auflaufen. "Ich freue ich mich schon sehr darauf, wenn unsere Fans irgendwann wieder dabei sein können."

Daschner ist sich trotz der drei Niederlagen zum Abschluss der abgelaufenen Spielzeit sicher, dass unsere Kiezkicker den Schwung aus der starken Rückrunde mit in die neue Saison nehmen können. Einen Start wie im Vorjahr will Daschner nicht noch mal erleben: "So eine Hinrunde wie letztes Jahr wollen wir nicht noch mal spielen." Nach dem großen Umbruch im vergangenen Sommer mit vielen Neuzugängen, Abgängen und einem neuen Trainerteam blickt Daschner optimistisch voraus: "Wir werden keine komplett neue Mannschaft haben und da ist es von Vorteil, dass jeder das System kennt und wir uns im Team sehr gut verstehen."

 

(hb)

Fotos: FC St. Pauli / Witters

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