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Nach Ende der Rückgabefrist: Anleihe-Zeichner*innen verzichten auf mittleren sechsstelligen Betrag

Vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2020 hatten die knapp 5.000 Zeichner*innen der FC St. Pauli-Anleihe die Möglichkeit, diese einzureichen, zu spenden oder zu entwerten. Weil die eine oder andere Schmuckurkunde bis zum Ende der Rückgabefrist nicht eingelöst worden war, kam ein mittlerer sechsstelliger Betrag zusammen. Zudem wurden 75.000 Euro aus der Anleihe gespendet*.

Die Schmuckurkunden, die einen Anteil von 55 Prozent der insgesamt 8 Mio. Euro ausgemacht hatten, die übrigen 45 Prozent waren globalverbriefte Schuldverschreibungen, konnten seit dem 1. Juli 2018 kostenfrei im Kartencenter des FC St. Pauli am Millerntor-Stadion oder alternativ bei der Filiale der Hamburger Volksbank in der Max-Brauer-Allee zurückgegeben werden. Es gab aber auch drei Wege, die Anleihe-Forderung nicht in Anspruch zu nehmen: Spende an den ideellen Bereich des e.V., Verzicht oder Nicht-Rückgabe. Insgesamt machen diese Komponenten zusammengenommen einen mittleren sechsstelligen Betrag aus, denn nicht alle Zeichner*innen hatten ihre Schmuckurkunden, die mit Nennwerten von 100, 500 und 1.910 Euro ausgegeben worden waren, in den vergangenen 24 Monaten eingelöst. 

"Es sind einige Schmuckurkunden an den Wänden hängen geblieben und nicht eingelöst worden. Darüber hinaus wurden etwa 75.000 Euro aus der Anleihe gespendet. Das macht in Summe einen mittleren sechsstelligen Betrag aus. Natürlich kann der Verein das Geld sehr gut brauchen – erst recht in der aktuellen Situation. Im Namen des FC St. Pauli möchte ich mich herzlich bei allen bedanken, die auf Geld verzichtet haben, um den Verein zu unterstützen", so Martin Urban, Geschäftsleiter Operations beim FC St. Pauli. 

*Die gespendeten Beträge können ausschließlich im ideellen Bereich des Vereins (Jugendfußball, Abteilungen) Verwendung finden. 

 

(hb)

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