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"Die Fans können uns einen extra Push geben und den Unterschied ausmachen"

Für Jackson Irvine stehen intensive Wochen auf dem Programm - sowohl mit unseren Kiezkickern als auch mit der australischen Nationalmannschaft, zu der unser Mittelfeldakteur in der kommenden Länderspielpause in der WM-Qualifikation aufdribbeln wird. Vor dem Heimspiel am Freitagabend (18.3., 18:30 Uhr) gegen Heidenheim nahm sich Irvine in einer Medienrunde viel Zeit, um die Fragen der Jounralist*innen zu beantworten. Dabei ging es unter anderem über...

...ein mögliches ausverkauftes Millerntor am Freitag gegen Heidenheim: "Es wird großartig für jeden. Wir haben lange auf diesen Moment gewartet, in einem vollen Stadion spielen zu dürfen. Für viele von uns wird es das erste Mal sein. Die Atmosphäre wird wichtig werden, denn die Fans können eine große Rolle spielen, gerade in der jetzigen Phase in der Saison. Da können sie uns einen extra Push geben und den Unterschied ausmachen. Denn es wird ein intensives Spiel gegen einen direkten Konkurrenten."

...das viele Reisen durch die Länderspielpause: "Ich bin frisch wie immer. Für mich ist das normal und kein Problem. Ich mache das schon seit einigen Jahren und in England in der Championship-Saison waren es normalerweise sogar um die 46 Spiele. Das Pensum ist für mich somit normal und macht für mich keinen Unterschied."

...die Zusammenarbeit mit Co-Trainer Loic Favé: "Wir haben eine sehr gute Beziehung zueinander. Er ist sehr detailorientiert. Allgemein ist das ganze Team sehr motiviert und versucht, uns und unser Spiel uns uns Spieler zu verbessern. Seine größte Fähigkeit ist es, sehr auf die kleinen Dinge und Details zu achten, denn jede kleine Verbesserung hilft uns."

Jackson Irvine mit dem BAll am Fuß beim Auswärtsspiel in Dresden.

...die WM in Katar und ein möglicher Boykott der teilnehmenden Teams: "Ich denke nicht, dass ein Boykott unseres Teams die Situation verändern würde, dafür ist das Turnier schon zu lange geplant. Es ist aber gut, dass immer mehr Menschen mitbekommen, was für Auswirkungen das alles im Zusammenhang mit den Arbeitern in Katar hatte. Für uns ist es wichtig, positive Veränderungen herbeizuführen, in dem wir auf diese Lage aufmerksam machen, dass wir dort ein Zeichen setzen und uns dem Ganzen bewusst sind."

...den kommenden Gegner 1. FC Heidenheim: "Es wird ein schwieriges Spiel. Wir hatten im Hinspiel große Probleme in der ersten Halbzeit. Wir haben in der Pause aber einiges angesprochen und einige Dinge verändert. Dann haben wir ein anderes Spiel in der zweiten Halbzeit gemacht."

...seine Rolle als Sechser zuletzt: "Es ist für mich neu hier im Verein, aber nicht in meiner Karriere. Ich versuche immer meine Qualitäten auf den Platz zu bringen und ich bin da, wenn ich gebraucht werde. Egal ob auf der Sechs, auf der Zehn oder auf der Halbposition in der Raute."

...die sportlichen Möglichkeiten mit Australien und dem FC St. Pauli: "Es werden wichtige Spiele - nicht nur für mich, sondern für uns alle. Das werden spannende Monate und wir sind bereit. Für uns in der australischen Nationalmannschaft ist es natürlich eine große Chance. Wir müssen dafür die beiden Spiele gewinnen. Und so gehe ich auch jede Partie an. Ich möchte einfach die Spiele gewinnen, sowohl für Australien als auch für St. Pauli. Wir müssen unsere Qualität auf den Platz bringen und weiter fokussiert sein."

 

(ch)

Fotos: Witters

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