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"Das Ergebnis ist sehr enttäuschend" - die Stimmen zum Spiel

Nach 90 kampfbetonten Minuten endete das Heimspiel der Kiezkicker gegen den SV Sandhausen 1:1. Nach dem Abpfiff waren wir in der Mixed Zone auf Stimmenfang, mit dem Ergebnis konnten die Akteure beider Mannschaften nicht zufrieden sein.

Sportchef Uwe Stöver: "Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Es war von Anfang an zerfahren, wir sind nicht richtig in die Partie gekommen. Das Gegentor war ein bisschen Slapstick. Unterm Strich geht das Ergebnis so in Ordnung. Die Tabelle ist unverändert dramatisch geblieben, wir müssen weiterhin alles in die Waagschale werfen. Grundsätzlich haben wir mehr Potenzial."

Sami Allagui: "Bei meinem Tor habe ich gehofft, dass der Ball von Mats da hinkommt. Ich habe mein Bein reingehalten und drin war er. Der Zeitpunkt war gut, mit der Führung ging's dann auch in die Pause. Das Gegentor war bitter und noch ärgerlicher als der Gegentreffer in Kaiserslautern. Beim Elfmeter bin ich einen Tick schneller als Karl, er trifft mich dann und ich komme zu Fall. Auf dem Betzenberg war Aziz' Elfmeter drin, heute nicht. Bis zum letzten Spieltag wird es ein harter Kampf."

Robin Himmelmann: "Wir haben viele Fehler gemacht, durch die Sandhausen zu Möglichkeiten gekommen ist. Es nützt jetzt nichts, wir müssen den Punkt mitnehmen. Ich glaube, in der Tabelle ist es noch mal enger geworden. Heute haben wir es nicht geschafft, uns das Stückchen 'Mehr' zu verdienen, deshalb haben wir auch nur unentscheiden gespielt. Beim Gegentor machen wir uns das Leben selber schwer. Für die nächsten sechs Spiele heißt es Alles-oder-Nichts, das wird ein spannender Fight."

Aziz Bouhaddouz: „Es ist für beide Mannschaften ein verdienter Punkt. Ich hätte den Führungstreffer machen können, dann wäre es der Sieg gewesen. Der vergebene Elfmeter geht auf meine Kappe, er war schwach geschossen.“  

Philipp Ziereis: „Heute geht der Punkt in Ordnung. Wenn ich die anderen Ergebnisse sehe, geht es vorrangig darum, den Klassenerhalt zu sichern.“

Mats Møller Dæhli: "Für mich war es sehr schön, wieder von Beginn an zu spielen. Allerdings hätte ich mich viel mehr über die drei Punkte gefreut. Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Wir haben heute nicht gut gespielt, Sandhausen hat es besser gemacht und viele zweite Bälle bekommen. Jeder kann die Tabelle lesen, wir werden weiter kämpfen müssen."

Johannes Flum: „Wir haben es heute nicht geschafft, unser Tor zu verteidigen und auf der anderen Seite den Treffer zu machen. Dann gehen solche Spiele 1:1 aus. Leider haben wir uns zu wenig Möglichkeiten erspielt. Jeder weiß, dass es nur darum geht, um den Klassenerhalt zu kämpfen.

Andrew Wooten (SV Sandhausen): "Wir hatten gute Torchancen. Wenn wir die reinmachen, darf sich niemand beschweren, wenn wir das Feld noch als Sieger verlassen."

Stefan Kulovits (SV Sandhausen): "Wenn man das ganze Spiel betrachtet, haben wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir sind unglücklich mit St. Paulis erster Torchance in Rückstand geraten, hatten aber unsere Möglichkeiten. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, dass wir diese nicht besser nutzen. Der Punkt ist am Ende mehr als verdient, eigentlich aber zu wenig. Beim verschossenen Elfmeter hatten wir dann auch das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite."

Philipp Förster (SV Sandhausen): „Heute wäre ein Auswärtssieg möglich gewesen. Wir waren von der ersten Minute an gut im Spiel. Nach dem Rückstand kamen wir gut zurück, doch leider haben wir es nach dem Ausgleich verpasst, mehr Tore zu machen. In der gesamten Liga ist es sehr eng und man muss von Spiel zu Spiel schauen.“

 

(ek/hb/jh/lf)

Foto: Witters

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