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"Das hat heute richtig Spaß gemacht" - die Stimmen zum Spiel

Unsere Kiezkicker konnten gegen Heidenheim den vierten Sieg in Folge einfahren - entsprechend groß war die Freude auf Seiten der Braun-Weißen über drei weitere Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste wiederum konnten mit dem Ergebnis verständlicherweise nicht zufrieden sein. Die Stimmen aus der Mixed Zone.

Sören Gonther: "John und ich haben uns 90 Minuten lang nichts geschenkt. Ich habe John vorher gesagt, dass er hier heute keine Bude gegen uns machen wird. Dass ihm das Eigentor unterläuft, ist natürlich sehr unglücklich. Es war ein scharfer Ball von Waldi, bei dem sich die Spieler vor John wegducken und er nicht mehr reagieren kann. Das Tor selbst ist in der Entstehung glücklich, aber in der Phase haben wir Druck gemacht und so kam es nicht von ungefähr. Das zweite Tor hat uns dann Ruhe gegeben. Wir dürfen uns aber nicht ausruhen, sonst gehen wir in Kaiserslautern unter. Da müssen wir auch wieder alle Kräfte bündeln."

Philipp Heerwagen: "In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir viele kleine Schritte gemacht, heute ist ein weiterer dazugekommen. Es sind aber 'nur' drei Punkte, die wir heute geholt und nun mehr auf dem Konto haben. Wir sind dem Klassenerhalt näher gekommen, mit 38 Punkten sind wir aber nicht gerettet. Nächste Woche wollen wir in Kaiserslautern wieder um jeden Zentimeter kämpfen."

Mats Møller Dæhli: "Nach der Pause hatten wir deutlich mehr Zugriff und haben mutiger und somit auch besser nach vorne gespielt. Die Tore haben wir dann zum richtigen Zeitpunkt gemacht. In der Defensive haben wir nichts mehr zugelassen. Bei meinem Tor haben wir gut gepresst, den Fehler erzwungen und dann wir ich da. Wir müssen so weitermachen."

Lasse Sobiech: "In der ersten Hälfte haben wir wenig zugelassen, hatten aber auch nicht viele eigene Torchancen. Gut war, dass wir uns nach Ballverlusten den Ball sofort wiedererkämpft haben. Nach der Pause waren wir dann besser im Zusammenspiel. Der Freistoß von Waldi stand sinnbildlich für unseren Willen. Mit dem 1:0 im Rücken konnten wir dann befreiter aufspielen. Für uns war es aber auch wichtig, dass wir hinten kein Gegentor gefangen haben. Trotz all dem Jubel ist es aber noch nicht gegessen. Dennoch können wir sehr stolz auf unsere Leistungen in der Rückrunde sein."

Aziz Bouhaddouz: "Wir haben heute einen wichtigen Sieg eingefahren und einen großen Schritt gemacht. Erreicht haben wir aber noch immer nichts. In Kaiserslautern wollen wir einen weiteren entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt machen. Die vier Siege in Folge geben uns natürlich viel Selbstvertrauen. Wir haben einfach viel Spaß, das beweisen wir Woche für Woche."

Waldemar Sobota: "Wir wussten, dass wir geduldig sein müssen. Nach den Toren war es für uns natürlich einfacher weiterzuspielen. Wir dürfen uns heute über die Punkte freuen, haben unser Ziel aber noch nicht erreicht. In Kaiserslautern müssen und wollen wir nachlegen."

Christopher Buchtmann: "Das hat heute richtig Spaß gemacht! Nach der Pause haben wir es überragend gemacht, da haben wir guten Fußball gespielt. Zudem waren wir gallig und haben die Zweikämpfe gewonnen. Jeder ist für den anderen da, das sieht man immer wieder. Waldis Freistoß war der Dosenöffner. Dass heute hinten auch wieder die Null stand, ist natürlich super. Wenn wir mit dieser Aggressivität und der Einstellung weiterspielen, dann wird es auch mit dem Klassenerhalt klappen. Wir dürfen jetzt nur nicht nachlassen."

Bernd Nehrig: "Aktuell haben wir eine Serie und sehr viel Selbstvertrauen. Jeder hat Bock auf das nächste Spiel. Dieses Gefühl lebt jeder von uns mit jeder Faser. Dass wir so eine Rückrunde spielen, war nach unserer Hinrunde nicht zu erwarten. Chapeau! Nun liegt es an uns. Wir freuen uns heute über die drei Punkte, vielleicht auch morgen, aber dann richten wir unsere volle Konzentration auf die Partie in Kaiserslautern. Auch da müssen wir wieder unseren Job machen."

John Verhoek (1. FC Heidenheim): "Es war ein schönes Gefühl, wieder hier am Millerntor zu spielen. Es war, als wäre ich heimgekommen. Nach ausgeglichener erster Halbzeit waren wir nach dem Seitenwechsel dann nicht mehr stabil genug, da war St. Pauli dann klar besser. Wir wussten, dass St. Pauli heiß war, wir konnten die Niederlage aber nicht verhindern. Bei meinem Eigentor bekomme ich den Ball leider unglücklich an die Brust."

Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim): "In der ersten Halbzeit haben wir auf Augenhöhe gespielt und nichts zugelassen. So wollten wir eigentlich weiterspielen, doch wir haben uns innerhalb von neun Minuten um den Lohn gebracht."

Norman Theuerkauf (1. FC Heidenheim): "Wir haben eine ordentliche erste Halbzeit gespielt und nichts zugelassen. Wir sind auch nicht schlecht aus der Pause gekommen, waren dann aber in einer Tiefschlafphase und nicht mit 100 Prozent in den entscheidenden Situationen bei der Sache."

Kevin Kraus (1. FC Heidenheim): "In der ersten Hälfte hat man gesehen, was wir zu leisten im Stande sind. Defensiv hatten wir alles im Griff. Dann bekommen wir drei Gegentore in gerade einmal neun Minuten, das geht natürlich gar nicht. Das zweite Gegentor nehme ich natürlich auf meine Kappe. Aktuell bekommen wir viel zu einfach Gegentore, das ist sehr ernüchternd."

 

(hb/lf/ms)

Foto: Witters

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