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Olaf Janßen: "Eine Niederlage, die brutal weh tut"

Nach der unglücklichen 0:1-Niederlage beim 1. FC Union Berlin zogen FCSP-Cheftrainer Olaf Janßen und Union-Coach Jens Keller auf der anschließenden Pressekonferenz jeweils ihr Fazit.

„Mit Jeremy Dudziak und Jan-Marc Schneider hatten wir vor dem Spiel noch zwei Spieler, die kurzfristig ausgefallen sind“, erklärte Olaf Janßen nach der Partie mit Blick auf die personelle Situation. „Wir wollten trotzdem unsere DNA auf den Platz bringen, aggressiv verteidigen, den Gegner früh angehen, gut umschalten, die Räume nutzen und möglichst wenig Torchancen zulassen“, fügte der 51-Jährige hinzu. Das sei den Kiezkickern zwar auch gelungen, „doch wenn ich das Spiel zusammenfasse, war das eine Niederlage, die brutal weh tut“, ärgerte sich Janßen, der seinem Team im selben Atemzug ein großes Kompliment aussprach: „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft, die alles rausgehauen hat, was drin war. Da kann ich nur sagen: Chapeau!“

Am Ende des Tages müsse man aber auch ehrlich zu sich sein. „Es zählen die Tore. Da haben wir die Möglichkeiten liegen gelassen“, so Janßen. In Hinblick auf den entscheidenden Freistoß hatte der Chefcoach auch eine klare Meinung: „Obwohl es eine Fehlentscheidung war, müssen wir den Standard verteidigen.“ In der Vergangenheit sei seine Mannschaft in genau solchen Situationen bereits vier Mal bestraft worden. „Deshalb müssen wir uns schön an die eigene Nase fassen“, stellte Janßen mit Nachdruck klar und fügte gleichzeitig hinzu, dass „wir uns nicht runterziehen lassen dürfen und weiter unseren Weg gehen müssen“.

Unions Cheftrainer Jens Keller war nach dem Last-Minute-Sieg seiner Mannschaft zufrieden: „Ob der Freistoß berechtigt war, ist unterm Strich egal. In den vergangenen drei Spielen haben wir in den letzten Minuten entweder verloren oder unentschieden gespielt. Dieses Mal hatten wir das Glück auf unserer Seite.“ Bereits in der ersten Halbzeit hätte seine Mannschaft ein Tor machen müssen.

„Wir hatten das Spiel gegen einen sehr starken Gegner gut im Griff. Meine Spieler haben bis zur letzten Minute an sich geglaubt und wollten unbedingt gewinnen.“ Über das gesamte Spiel hinweg „sind wir enorm hoch angelaufen, waren sehr offensiv. Da kann man gegen St. Pauli immer einen Konter kassieren. Aber im Endeffekt haben wir gewonnen und sind sehr froh drüber“, so Keller abschließend.

 

(ak)

Foto: Witters

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