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Zahlen, Daten & Fakten – 1. FC Heidenheim

Mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim geht’s für unseren FCSP am Sonntag (31.1., 13:30 Uhr) auch schon wieder um drei Punkte. Was erwartet unsere Kiezkicker beim FCH? Wir haben unseren nächsten Gegner wie gewohnt etwas unter die Lupe genommen.

Die Unbeständigkeit

Im Vorjahr hatten die Heidenheimer ihre bislang beste Saison gespielt, der Vorjahresdritte scheiterte in der Relegation aufgrund der Auswärtstorregel nur knapp am SV Werder Bremen (0:0, 2:2). In der aktuellen Saison fehlt dem Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt noch die Konstanz, um sich in der Tabelle ganz oben festzubeißen. Auf den Auftaktsieg gegen Braunschweig folgten erst fünf sieglose und Spiele und dann fünf ungeschlagene Spiele mit vier Siegen. Zuletzt wechselten sich Siege, Remis und Niederlagen ab, sodass der FCH mit 26 Zählern im Mittelfeld der Tabelle zu finden ist.

Die Heimstärke

Die Heidenheimer zeigten im eigenen Stadion und auf fremden Plätzen zwei Gesichter. Auswärts holte der FCH in neun Spielen gerade mal fünf Punkte und bejubelte nur einen Sieg (1:0 in Fürth Anfang Dezember). In der heimischen Voith-Arena lief es für die Schmidt-Elf hingegen viel besser, daheim ist der FCH das beste Team der Liga. Sechs Siege und drei Remis und gerade einmal vier Gegentore in neun Spielen stehen zu Buche. Neben dem FCH ist sonst nur Düsseldorf daheim noch immer ungeschlagen.

Die Fairsten

Die Heidenheimer begingen in der laufenden Saison 216 Fouls und langten damit ligaweit am drittwenigsten zu. Nur Kiel (177) und Aue (209) gingen noch seltener unfair zu Werke. In der Fairnesstabelle ist der FCH aufgrund von nur 22 Gelben Karten aber Spitze, da ändert auch die einzige Rote Karte gegen Mittelfeldspieler Kevin Sessa (beim 0:4 in Sandhausen) nichts.

Die Dauerbrenner

In der laufenden Saison sind Keeper Kevin Müller und Innenverteidiger Patrick Mainka die Dauerbrenner bei den Heidenheimern. Müller ist einer von neun Torhütern, die die kompletten 1.620 Minuten zwischen den Pfosten standen, wie sonst nur Düsseldorfs Florian Kastenmeier, Bochums Manuel Riemann und Regensburgs Alexander Meyer konnte er bereits sieben Spiele ohne Gegentor beenden. Mainka wiederum ist einer von nur noch acht Feldspielern, die bislang nicht eine Minute verpasst haben. Mainka ist der beste Zweikämpfer des FCH, er konnte 252 seiner 409 Zweikämpfe und damit 61,6 Prozent seiner Duelle gewinnen. In der Luft ist die Quote des 1,94 Meter großen Abwehrspielers mit 67,5 Prozent besser.

Der Knipser

Er ist wohl die Entdeckung beim 1. FC Heidenheim in der laufenden Saison, die Rede ist von Christian Kühlwetter. Der Angreifer, der im Sommer von Drittligist Kaiserslautern verpflichtet worden war, hat bereits elf Saisontore erzielt und ist damit hinter "Rothose" Simon Terodde (18) der zweitbeste Torschütze der Liga. Für den beim 1. FC Köln ausgebildeten Stürmer, der in der Saison 2017/18 noch in der fünftklassigen Oberliga Rheinland-Pflaz/Saar für den 1. FC Kaiserslautern II auf Torejagd gegangen war, lief es in seiner ersten Zweitliga-Saison vor allem im November richtig gut. Erst traf er gegen Würzburg (4:1), gegen Kiel (2:2) legte er einen Doppelpack nach und den HSV (3:2) besiegte er mit einem Dreierpack quasi im Alleingang.

 

(hb)

Fotos: Witters

 

 

(hb)

Fotos: Witters

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