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Zahlen, Daten & Fakten - VfL Bochum

Kaum ist die Hinrunde beendet, geht's auch schon mit der Rückrunde los. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Jahn Regensburg empfangen unsere Kiezkicker am Donnerstagabend (28.1., 20:30 Uhr) den VfL Bochum. Wir haben unseren nächsten Gegner mal wieder unter die Lupe genommen.

Der Aufschwung

Dank einer ganz starken Serie hat sich der VfL Bochum in der Spitzengruppe der zweiten Liga eingenistet, vor dem zurückliegenden 1:1 beim SV Sandhausen konnte die Elf von Trainer Thomas Reis vier Ligaspiele in Folge gewinnen. Die erste Saisonhälfte beendete der VfL mit 33 Zählern auf Platz zwei. Eine bessere Zweitliga-Hinserie hatte der VfL zuletzt vor 25 Jahren gespielt, damals waren es ganz starke 39 Zähler nach 17 Spielen, am Ende stieg der VfL dann auch in die 1. Bundesliga auf.

Der Dribbler

Bochums Linksverteidiger Danilo Soares hat nicht nur eine gute Technik und bei gerade mal 1,70 Meter Körpergröße und 61,8 Prozent gewonnener Luftduelle auch ein gutes Kopfballspiel, er besticht auch durch ein gutes Dribbling. So konnte der Brasilianer in der Hinrunde 24 seiner insgesamt 32 Dribblings erfolgreich beenden. Seine Quote von 75 Prozent ist ligaweiter Höchstwert aller Spieler mit mehr als 20 Dribblings in der gerade abgelaufenen Hinrunde.

Die Sprinter

War unser letzter Gegner Regensburg das Team mit den meisten Sprints, ist der VfL Bochum das Team mit dem schnellsten Sprinter. Innenverteidiger Maxim Leitsch war ligaweit der schnellste Spieler, er erreichte 35,2 km/h und ist mit Paderborns Christopher Antwi-Adjej der einzige Zweitliga-Profi, der die Marke von 35 km/h knacken konnten. Gleich drei Bochumer sind in den Top5 der Liga zu finden: Gerrit Holtmann belegt mit 34,8 km/h Platz vier, Cristian Gamboa mit 34,7 km/h Rang fünf. Silvère Ganvoula verpasste die Top10 mit 34,5 km/h nur knapp und liegt auf Platz zwölf. Leon Flach (ligaweit Platz 18) war mit 34,4 km/h der bislang schnellste Kiezkicker.

Das Bollwerk

Der VfL hat die Hinrunde mit der besten Defensive der Liga beendet. In 17 Partien kassierte der Tabellenzweite gerade mal 17 Tore. Nur die Abwehr von Holstein Kiel fing sich ebenfalls nur 17 Gegentreffer. Gleich sieben Partien konnte der Tabellenzweite zu Null beenden und damit fast so viele wie in der kompletten Saison 2019/20, in der die Bochumer acht Spiele ohne Gegentor beenden konnten. Der VfL ist eines von fünf Teams, das nach der Hinrunde sieben Spiele zu Null gespielt hat. Das gelang auch dem 1. FC Heidenheim, Fortuna Düsseldorf, Holstein Kiel und Hannover 96.

Die Offensive

Mit 32 Toren stellen die Bochumer nach der Hinrunde die drittbeste Offensive der Liga. Mehr als die Hälfte aller Tore erzielten Mittelfeldspieler Robert Zulj (9 Tore) und Stürmer Simon Zoller (8). In einigen Kategorien liegt der VfL im Ligavergleich ganz vorne. Bei keinem anderem Team trafen die Mittelfeldspieler so oft wie beim VfL, 23 der insgesamt 32 Treffer steuerte das Mittelfeld bei. Aufpassen müssen unsere Kiezkicker bei Distanzschüssen, die acht Treffer außerhalb des Strafraums sind ligaweiter Höchstwert. Top sind die Bochumer auch bei den Jokern, bereits acht Treffer erzielten die Ergänzungsspieler. Ebenfalls ligaweiter Bestwert sind die zwölf Tore in der Schlussviertelstunde.

Der Elfmeter-Killer

Manuel Riemann hat bereits 223 Spiele in der 2. Bundesliga absolviert und dabei 71 Mal seinen Kasten sauber gehalten. Knapp jedes dritte Spiel zu Null – eine starke Quote. Eine überragende Quote hat Bochums Keeper bei Strafstößen. Seit 2013 konnte Riemann 16 von 45 Elfmetern und damit ganz starke 35,6 Prozent parieren. Den bislang einzigen Elfmeter gegen unseren FCSP konnte Riemann halten, Sami Allagui scheiterte im Dezember 2018 am VfL-Keeper.

Bochums Manuel Riemann pariert den Elfmeter von St. Paulis Sami Allagui.

Manuel Riemann pariert den Elfmeter von Sami Allagui, Henk Veerman verwertete den Nachschuss aber zum zwischenzeitlichen 2:1 (Endstand: 3:1).

(hb)

Fotos: Witters

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