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Göttlich warnt vor unreguliertem Einstieg von Investoren

Die britische Regierung will die Premier League unter Aufsicht einer Kontrollbehörde stellen. Dies zeige, wohin das unregulierte Agieren von Investoren führen könne, sagt FCSP-Präsident Oke Göttlich.

In Großbritannien will die Regierung die Premier League unter die Aufsicht einer Behörde stellen, um das Agieren von Investoren künftig kontrollieren und regulieren zu können. Zu diesem Zweck soll ein neues Lizenzierungsverfahren eingeführt werden: Die Behörde wird den Plänen zufolge das Geschäftsgebaren der Vereine überwachen und bei Verstößen sanktionieren. Das Ministerium für Kultur, Medien und Sport bezeichnete die Neuausrichtung laut „Süddeutscher Zeitung“ als "die radikalste Transformation" in der Historie des englischen Fußballs.

„Die Entscheidung der britischen Regierung, die Premier League künftig unter eine behördliche Aufsicht zu stellen, zeigt wohin das unregulierte Agieren von Investoren führen kann“, sagt Oke Göttlich. Der Präsident des FC St. Pauli meint, die Entwicklung zeige eindrücklich, warum der FC St. Pauli seit Jahren vehement für strenge Regulatorien für den Fußball streitet. Vor diesem Hintergrund sollten auch die Pläne für den Einstieg von Investoren in die DFL kritisch diskutiert werden – insbesondere im Hinblick auf Regulatorik für den Kapitaleinsatz.

Offene Fragen bei DFL-Plänen

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) möchte eine Lizenzgesellschaft gründen, in die ein Investor einsteigen kann. Dadurch sollen mehrere Milliarden Euro generiert werden. Göttlich weist in diesem Zusammenhang auf offene Fragen hin, was die Verteilung des Geldes betrifft. „Es ist generell entscheidend, Einnahmen gerecht zu verteilen, um den Wettbewerb spannender zu gestalten.“

Im Januar hatte sich Göttlich im FCSP-Podcast kritisch zu dem Multi-Club-Ownership-Modell geäußert, das in Europa immer öfter zu beobachten sei und das den Wettbewerb verzerre.

 

(pg)

Fotos: FC St. Pauli

 

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